Landschaftsverschandelung!
Bei uns in der Steiermark stehen bald wieder einige Wahlen an,
ein Umstand den man im Land schon überall deutlich sehen kann,
Bürgermeister und Gemeinderäte stellen sich wieder zur Wahl
die werte Bevölkerung ist aufgerufen und hat die Qual,
unsere schöne Steiermark ist mit Plakaten total zugeklebt,
an jeder Ecke von den Parteien ein Transparent schon steht. Lesen Sie mehr...
„Gösser Kirtag“ 2009
„Gösser Kirtag“ 2009
Am Donnerstag den 8.Okt. war es wieder einmal soweit,
es gab den „Gösser Kirtag“, ein Großereignis das alle Menschen freut.
Viele Leute, schönes Wetter – die Freude war ungebrochen,
sicher hat der Herr Bürgermeister mit dem Wettergott gesprochen,
ich glaube fast er hat vom Hl. Petrus den alljährlichen Segen,
denn beim „Gösser Kirtag“ gibt es sehr selten Regen.
Voll Freude und Geschicklichkeit wurde das Gösser – Faß angezapft,
ein guter Schluck, und frohen Sinnes sind Alle zu den Standl´n gestapft.
Der erste Schultag!
Der erste Schultag!
Groß ist die Aufregung, bei der Mutter kann man die Tränen sehen,
denn der kleine Michi muss heute das erste Mal in die Schule gehen.
Ihm macht das nichts aus, er nimmt die Sache ganz locker,
„Du Mutti ich setze mich gleich neben dem Karli Stocker“,
da freut sich auch die Mutti und ist nun zufrieden,
denn der Karli kennt sich schon aus, er ist nämlich sitzen geblieben.
Der erste Weg führt in die Kirche zu einer heiligen Messe
es sind auch viele Eltern dabei – alle zeigen großes Interesse.
Das „Müllgebirge“
Das „Müllgebirge“
Von Josef Bauer
Man muss es leider einmal sagen wie es ist,
die Industrie erzeugt zuviel Müll und Mist,
ich habe wirklich so das ungute Gefühl,
die Behälter sind zu klein für diesen Müll.
Es ist für Fremde und Einheimische kein schöner Blick,
wenn die Müllberge wachsen Stück für Stück.
Lärmbelästigung am Wochenende!
Lärmbelästigung am Wochenende!
Von Josef Bauer
Otto kommt von der Arbeit heim, die Woche war schwer gewesen,
er setzt sich gemütlich in die Laube und will in Ruhe etwas lesen.
Oh Schreck, oh Graus, ein Lärm, das hat er nicht erwartet,
der Nachbar hat soeben den alten Rasenmäher angestartet.
Der Otto geht ins Haus und macht die Türen und die Fenster zu,
er denkt bei sich – am Freitag Abend hätte ich gerne meine Ruh.
Am Samstag Nachmittag kommen seine Freunde zu Ihm nach Hause,
er hat sie eingeladen auf ein Bier und auf eine gute Jause.
Doch wieder tönt ein Lärm, da hilft kein Flehen und kein Bitten,
irgendwo in der Nähe wird für den Winter das Holz geschnitten.
Der Otto geht ins Haus und macht die Türen und die Fenster zu,
er denkt bei sich – am Samstag Nachmittag hätte ich gerne meine Ruh.
Den Sonntag hat der Otto (wie auch andere Leute) ganz besonders gern,
Es ist ein Ruhetag – genannt auch „Der Tag des Herrn“,
doch leider wird auch an diesem Tag gesägt, gebohrt und geschraubt,
beim Nachbarn wird heute nämlich ein neues Gartenhaus gebaut.
Der Otto geht ins Haus und macht die Türen und die Fenster zu,
er denkt bei sich – am Sonntag hätte ich wirklich gerne meine Ruh.
Am Montag Morgen muss der Otto wieder zu seiner Arbeit gehen,
er wird wieder an der lauten, riesengroßen Maschine stehen.
Ob er sich auf das nächste Wochenende so richtig freuen kann??
„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ sagte einst einmal ein weiser Mann.
Dies ist eine von vielen ähnlichen wahren Geschichten,
der Bürgermeister bittet alljährlich in den Gemeindenachrichten,
„Liebe Leute teilt Euch die Arbeit doch etwas besser ein,
es muss ja wirklich nicht immer am Wochenende sein“.
Ich hoffe Ihr versteht nicht falsch meine gereimten Zeilen,
vielleicht helfen sie sogar manche Streiterei zu vermeiden.
Es kommen oft Leute zu mir die sagen „Du kannst ganz gut schreiben,
Du sollst den Ruhestörern einmal etwas unter die Nase reiben“.
Formulare, Formulare...
Formulare, Formulare...
von Josef Bauer
Erblickst Du nach neun Monaten Finsternis endlich das Licht der Welt,
so wird Dir gleich einmal die Geburtsurkunde ausgestellt,
Du denkst, jetzt bin ich da – das ist ja wirklich Spitze –
da kommt der Onkel Doktor und gibt Dir eine Spritze.
Das muß sein, macht aber überhaupt keinen Spaß,
für diese Leistung bekommst Du aber Deinen ersten Paß.
Schnell lernst Du dann sprechen und auch gehen
und bald sieht man Dich vor dem großen Schultor stehen,
hier werden die Leistungen beurteilt, denn die Lehrer stellen viele Fragen,
die Ergebnisse werden dann in unzählige Zeugnisse eingetragen.
Mit 18 Jahren stellt sich das heiß ersehnte erste Auto ein,
aber auch hier geht nichts ohne den vielgeliebten Führerschein.
Du glaubst – jetzt geht’s los – und willst nicht mehr an einem Orte bleiben,
doch vorher mußt Du erst den Antrag für einen Reisepaß unterschreiben.
Später ruft der Staat und Du machst beim Bundesheer Deine Pflicht,
wie Du erfahren wirst, geht es auch hier ohne Formulare nicht.
Trittst Du dann voll Freude und Hoffnung ins Berufsleben ein,
so wird Dir zur Unterschrift wieder vorgelegt – Schein für Schein.
Hast Du endlich Deinen Schatz gefunden und trittst vor den Traualtar,
was legt man Dir vor? – natürlich schon wieder ein Formular –
(bei einer Scheidung – was leider auch manche trifft –
wartet auch schon wieder so ein Papier auf Deine Unterschrift ).
Gemeinsam wird dann eine Wohnung oder ein Haus gekauft,
und vielleicht auch bald das erste Kind getauft.
Du wirst es nicht glauben, aber es bleibt beim alten Leiden,
man sagt Dir auf jedem Amt „bitte hier unterschreiben“.
Nach einiger Zeit gründest Du eine Firma mit einigen Mitarbeiter,
nun geht der Papierkrieg erst so richtig weiter.
Bist Du einmal krank, sei es im Spital oder auch daheim,
brauchst Du die e-card, vormals der Krankenschein.
Geht ein erfülltes Leben dann einmal zu Ende,
stapeln sich die Formulare, Du hast davon viele Bände.
Ein Schlußsatz sei nun noch an Euch gerichtet,
ich gebe aber zu, den habe nicht ich gedichtet.
Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare.
Das gestörte Fernsehbild
Das gestörte Fernsehbild.
von Josef Bauer
Frau Inge will sich´s zu Hause ganz gemütlich machen,
vielleicht gibt es im Fernsehen etwas zum lachen.
Sie schaut ganz verstört in den schönen Apparat,
kann sein, daß das Gerät heute eine Störung hat?,
oder gibt es einen Film, wo alle Bilder sich nur drehen,
sie ist ganz verstört und kann die Welt nicht mehr verstehen.
Das Bild wackelt und flimmert hin und her,
oje - jetzt ist es verschwunden, sie sieht gar nichts mehr,
sie ruft den Fernsehtechniker ganz schnell an,
und hofft, daß der gute Mann ihr sofort helfen kann.
Er fragt ganz höflich „wo haben Sie das Problem,
haben Sie keinen Ton oder können Sie das Bild nicht sehn?“
sie meint „der Ton ist weg und das Bild dreht sich immer her und hin,
ich sitze da und ärgere mich, es ergibt doch keinen Sinn“.
„Liebe Frau“, meint der Techniker mit versteinerter Miene,
„ich glaube Sie sitzen vor der Waschmaschine“!
Die Bergstadt Leoben
Die Bergstadt Leoben
von Bauer Josef
LEOBEN - Du wirst auch Montan- oder Bergstadt genannt,
und bist die zweitgrößte Stadt in unserem schönen Bundesland.
Die Montan - Universität wird zu den Besten gezählt,
deshalb kommen Studenten auch aus der ganzen Welt.
Inmitten Deines schönen Ortsbildes, der „Schwammerlturm“ als König trohnt,
und wer ihn erklimmt, wird mit einem wunderschönen Ausblick belohnt.
Die Parkanlagen mit ihrer herrlichen Blumenpracht,
haben schon vielen Gästen von Dir große Freude gemacht.
Im Stadttheater, welches so gut in die Häuserfront paßt,
war auch schon so manch großer Schauspieler zu Gast.
Das Stadtmuseum hat auch interessante Exponate ausgestellt,
und man hört immer wieder, daß es den Besuchern sehr gut gefällt,
die Ausstellung im heurigen Jahr war auch ganz gut gemacht,
und hat Dir wieder viel Bewunderung und Lob eingebracht.
Deinen neuen Hauptplatz konnten schon Viele in Aktion erleben,
und ich bin sicher, es wird auch weiterhin schöne Veranstaltungen geben.
Selbst die Mur - was ich wirklich ganz einfach begreife -
sie trennt sich schwer von Dir und macht deshalb eine „Schleife“.
Den Bauernmarkt gibt es auch bereits seit 20 Jahren schon,
er ist uns liebgewonnen und hat schon Tradition.
Faschingszug, Messen, Adventmarkt und noch vieles mehr,
das gibt es, und die Leute kommen von überall her.
Die längsten Schienen der Welt und das gute Gösser Bier,
das sind Produkte, die gibt es wirklich nur bei Dir.
Es wäre aber von mir wirklich ganz vermessen,
würde ich auf die Gastronomie, Gewerbe und Handel vergessen,
denn diese kleinen Betriebe sind auch für eine große Stadt ganz wichtig,
und daß sie gefördert werden, finde ich ganz richtig.
Und nun liebes LEOBEN, möchte ich Dir versprechen,
ich werde meine Bindung zu Dir nie unterbrechen,
denn, ganz ehrlich, würde es Dich nicht geben,
hätte ich nicht gefunden die Leob`ner- Frau für `s Leben,
und ich werde auch in den nächsten Jahren,
immer wieder gerne zu Dir hinunter fahren.
Das Leobener Adventdorf
Das Leobner Adventdorf.
von Josef Bauer
Das Leobner Weihnachtsdorf ist wirklich eine wundervolle Pracht,
da haben sich die Gemeinde und die Firmen etwas Gutes ausgedacht.
Der Leobner Hauptplatz ist genau der richtige Ort,
er ist so wunderschön gestaltet, da geht man schwer wieder fort.
Das Warenangebot ist vielseitig und riesengroß,
auch schmecken Lebkuchen und Glühwein ganz famos.
Es gibt auch Christbaumschmuck und kunstvoll gestaltete Flaschen,
ebenso gute Sachen für Groß und Klein zum Naschen.
Ich empfinde diese Veranstaltung nicht als Geschäftemacherei,
denn alle sind freundlich und mit Herz und Seele voll dabei.
Von Einkaufsstreß wie im Supermarkt ist hier keine Spur,
man sieht rundum fröhliche und zufriedene Gesichter nur.
In unserer heutigen schnellebigen hektischen Zeit,
ist dies die schönste Veranstaltung weit und breit.
Ich möchte alle einladen, die diese Zeilen lesen,
schaut Euch das Dorf an, Ihr werdet sehen,
es ist nicht umsonst gewesen.
Die vier „Schwammerlturm - Meere“
Die vier „Schwammerlturm - Meere“
Wirst Du einmal am Schwammerlturm ganz oben stehen,
so kannst Du - glaube mir - vier Meere sehen,
wenn Du sagst „das gibt es sicher nicht“,
so lies bitte mein kleines Gedicht.
Am Morgen siehst Du ein Nebelmeer,
am Tage dann ein Häusermeer,
am Abend erstrahlt sodann ein Lichtermeer,
und spät in der Nacht siehst Du dann gar nichts mehr.
Wie Du nun sehen kannst, habe ich nicht gelogen,
selbstverständlich war auch ich schon ganz oben.
Willst Du dieses Ereignis selber sehen,
so mußt Du beim Schwammerlturm auf die Terasse gehen.
Josef Bauer, St. Stefan ob Leoben



















