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Skandalöser Proporz für Leobener Parteien!

polizeiparkplatz_quer
Unser ohnehin seit Jahrzehnten geplagtes Gerechtigkeitsverständnis wird wieder einmal grausam demütigend erschüttert: In Leoben, der zweitgrößten Stadt der Steiermark, ehemals bekannt als Polizeistadt, erhalten Parteien, ausgerechnet vor einer Innenstadt-Polizeistation völlig ungerechtfertigte „Parkvorteile”. Wäre es nur eine Erlaubnis zum Taubenfüttern im Stadtpark, man wollte es Ihnen nachsehen.
Nein es ist viel schlimmer! Ein zum Himmel schreiender Skandal, welcher zum Schrecken aller Bürger noch durch ein Verkehrsschild optisch provozierend bestätigend positioniert wurde!
polizeiparkplatz
Die Parkflächen, welche sich, wer hätte sich das anders gedacht, noch dazu in der Nähe der Stadtverwaltung Leoben befinden, dürfen nur von „Parteien der Polizei“ benützt werden. „Die Parteien haben ohnehin schon so viel Privilegien, jetzt auch das noch!“, ärgert sich eine Passantin und geht kopfschüttelnd weiter. „Das gerade die Polizei, unser letzter Hoffnungsträger auf Recht und Gerechtigkeit sich auf einen solchen Kuhhandel einlässt, ist unbegreiflich!“, meint ein älterer Herr mit Hut. Das Rechtsverständnis versinkt in marianentiefe Gräben. Wie haben es die Parteien wieder geschafft diese Privilegien für sich zu herauszuhandeln? Und vor allem, wer sind diese Parteien der Polizei?
Genau diese spannende zweite Frage, habe ich für Sie, einer journalistisch professionellen Recherche unterzogen. Hier exklusiv für Sie die Antwort:
Zuerst dachte ich an die
SPÖ – schließlich handelt es sich dabei um die Sicherheits-Polizei-Österreichs! Die sehen bei allen Dingen sicher rot und wehe, wenn jemand drüber fährt…
Doch im österreichisch großkoalitionär, gewohntem Gedankengut und getreu der Schwarzfahrer viel mir da natürlich sofort die
ÖVP ein! Das ist nämlich die Vertreterschaft der Österreichischen-Verkehrs-Polizei! Bei denen Ihren Strafzetteleinnahmen wird der kleine Steuerzahler ganz schön zur Kasse gebeten…
Die
Grünen können es irgendwie nicht sein. Schon alleine deswegen nicht, weil diese seit langem durch die neuen „blauen“ Uniformen abgelöst wurden. Zudem herrscht zwischen Grünen und Polizei ein gespanntes Verhältnis, da diese Partei von der Polizei verlangt, dass deren Dienstwaffen maximal mit Tabasco scharf geladen sein dürfen…
Nun denn, da wäre noch die
FPÖ. Die Fremden-Polizei-Österreichs. Aufgrund der „blauen“ Uniformen vielleicht ein ganz heißer Tipp. Leider ist denen alles Fremd – oft auch Menschenrechte.
Auch nicht zu vergessen die
BZÖ. Die Bundespolizei-Zentrale-Österreichs. Recht klein macht aber am meisten Lärm.
Schlussendlich bleibt da noch die
KPÖ zu erwähnen. Die Kriminal-Polizei-Österreichs. Die spielen immer unauffällig im Hintergrund mit. Besonders gefährlich sind deren Geheimdienste…
Also wir erkennen, nahezu alle "Parteien" dürfen nun dort Parken! Nur Parteilose haben bei der Polizei in der Zukunft keine Chance zu parken. Also wer dort parken möchte, soll sein Parteibuch nicht vergessen ins Fenster zu legen.
Noch etwas: Sollten Sie entsprechend gegenwärtig der Faschingszeit jemanden begegnen, welcher Sie mit professioneller Polizeiuniform schön verkleidet mit dem Leobener Faschingsgruß „HE DU, halt an”! grüßt, so obliegt es Ihrer gekrönten Enscheidungsfähigkeit, ob Sie diesen Menschen auch ernst nehmen wollten.
Wenn nicht, so kann ihnen das leicht zu einem staatlich finanziertem "Scheinegrippe-Röhrchentest" verhelfen. Es ist nämlich wissenschaftlich garantiert gewährleistet, das Schweingrippeviren einen Alkoholspiegel im Blut von über 12 Promille nicht überleben! Sie übrigens auch nicht! Womit Sie als Krankheitsträger auszuschließen sind.
In diesem Sinne mögen Sie diesen Artikel ruhig nüchtern dieser heiteren Zeitepoche zuschreiben!
Es grüßt der Autor
Werner Robert Pregetter / Leoben, 2009.11.24