Philosophische Gedanken zu Ehrenbürgerschaften
- Herrn Androsch, Meinl & Co
18. Aug 2009/08:20/ Abgelegt in:Gedanken
Ein Bürger in Ehren zu sein. Eine Anerkennung welche eine großartige Leistung bzw. Engagement für die jeweilige Region vermuten lässt. So sollte dieser Titel zu Recht wohl bedacht und vor allem sorgfältig vergeben werden.
Doch gerade wer in letzter Zeitepoche die Ehrenbezeugung betrachtet, dem kommt gar gerechtfertigtes Unwohlsein auf. Wurde diese mehr als bedeutende, Ehrenauszeichnung für welch man sie bislang halten wollte, in Leoben gar schon wie man – oh Graus – erfahren musste, per Gegburtstagszuckerl „verschenkt“, so wird mit dieser Ehrenerweisung sogar noch viel mehr Untrieb, verrichtet:
Viele prominente Persönlichkeiten erhalten für deren lediglich kurzfristig seltene „Erscheinung“ in einer Region gleich den „Ehrenbürgerstatus“ verliehen. Obwohl diese weder mit der Region etwas zu tun haben, noch je etwas wirklich Nennenswertes für diese Region geleistet haben. Vielleicht flüstert sich die- oder derjenige nach seinen Medienbetuchten Auftritt ins leise Fäustchen: „Gott lob, seh ich das Kaff nie mehr wieder…“. Gibt ein vielleicht gewohnt falsches Pseudolächeln zur Ehrenbürgerschaft dar und verabschiedet sich für immer…
Oder der vielfach egozentrisch, berufsbedingte Leistungsstolz der Region. Diese Menschen tun genau genommen nur Ihren Job. Und verdienen sich auch sehr gut daran. Zugegeben wie tausende andere Menschen auch Ihren täglichen Leistungssoll zwecks Broterwerb nachgehen. Diese tausende von Anderen verüben oftmals sogar vielfach ehrenwärtigere Tätigkeiten. Nur gibt es für diese Verrichtungen im Achtungsschimmel der Gesellschaft Träne hin oder her, keinerlei Ehrenstatus oder entsprechende Anerkennungshöhen.
Während andere ständig und oft völlig überflüssig im Himmel der „Ehren“ gehoben werden.
Dabei seien eben die Wirtschaftsbosse wie, ja es gefriert uns das Blut in den Adern, neulich sogar Herr Meinl und eben Herr Androsch & Co hochwürdig hervorgehoben.
Dieser „Herr der Ehrenringe“ hat ohnehin Millionen für sein „Werk“ erhalten. Also versteht manch „ehrenhaft“ denkende Leobener eigentlich nicht warum hier auch noch eine Ehrenbürgschaft verliehen besser gesagt verschenkt wurde. Allen voran wenn man bedenkt, dass der einst wirtschaftlich Erfolg bringende Mensch ja ein Herr Willi Dörflinger und nicht Er war???
Nun denn. Ebenso in die Ränge der ewig überflüssigen Ehrenbürgerschaftsempfänger gesellen sich zudem unzählige Politiker. Diese erhalten nämlich auch nicht selten neben sagenhaften Bezügen, Pensionen und sonstigen Vorzügen, Ehrenbürgschaften für deren ohnehin fälligen Aufgaben als „Schmankerl“ und Draufgabe dazu. Da hätten sich Ärzte, Polizisten, Feuerwehrleute, Reinigungspersonal, Hausfrauen (Bürgernachwuchs!) und wer noch sonst alles, für deren wirklich hervorragende Dienste für die entsprechende Region eine Ehrenbürgerschaft zehnmal mehr verdient gemacht. Doch diese Personenkreise sehen eine derartige Auszeichnung, wenn überhaupt nur in den seltensten Ausnahmefällen…
So erlaubt sich ein Leobener Denker und Schreiber folgende Forderung in den Raum zu stellen: Eine Ehrenbürgerschaft wird durch gegenwärtige Gegebenheiten meiner Meinung nach meinst nur noch für offen gesagt „schleimbürgerliche Zwecke“ missbraucht!
Echte Ehrenbürger, welche es durchaus gibt, und welche sich wirklich für eine Region verdient gemacht haben, werden durch Ehrenbürgerschaftsverleihungen wie Herrn Androsch, Meinl & Co regelrecht entwertet und brachial denunziert und beleidigt!
Ich fordere daher im Sinne aller echten Ehrenbürger:
• dass derartige falsche, rein aus Höflichkeitsgründen vergebene, sowie verschenkte Ehrenbürgerschaften in diesem Sinne wieder zurückgenommen werden!
Ehrenbürgerschaften nach dem Sympathie, und Manipulationsprinzip (Punkt 1), dürfen generell nicht mehr vergeben werden!
dass Ehrenbürgerschaften in Zukunft nur noch nach folgenden Prinzip vergeben werden:
• Nur an Personen welche sich ausschließlich Ehrenamtlich für eine Region verdient gemacht haben!
• Oder im erkennbaren besonders außergewöhnlich erkennbaren Sinne z. B. unter Einsatz Ihres Lebens für eine Region verdient gemacht haben!
• Ein erkennbares außergewöhnliches regelrechtes „Lebenswerk“ für eine Region erbracht haben!
(Prominente) Personen, welche aufgrund Ihrer Prominenz positive mediale Aufmerksamkeit in eine Region bringen, sollten eine Ehrenbürgerschaft nur noch dann erhalten können, wenn Sie eine glaubwürdig enge Verbundenheit mit der Region belegen könne. Z. b. einen größeren Lebensabschnitt in der Region persönlich verbracht haben, dort geboren/gestorben sind oder ähnliches. So dass eine glaubwürdige positive/lebendige Beziehung zu der Region nachweisbar gegeben ist. Prominente die nur selten/kurzfristig in eine Region kommen zählen hierbei sicherlich nicht dazu.
Ebenso wenig (Wirtschafts)personen, welche von der Region lediglich profitieren. Z. B. eine Person welche nur ein Werk in eine Region bauen lässt, ohne selbst einen wesentlichen Bezug in diese Region zu haben.
Leoben 2009.08.17 – Werner Robert Pregetter
Viele prominente Persönlichkeiten erhalten für deren lediglich kurzfristig seltene „Erscheinung“ in einer Region gleich den „Ehrenbürgerstatus“ verliehen. Obwohl diese weder mit der Region etwas zu tun haben, noch je etwas wirklich Nennenswertes für diese Region geleistet haben. Vielleicht flüstert sich die- oder derjenige nach seinen Medienbetuchten Auftritt ins leise Fäustchen: „Gott lob, seh ich das Kaff nie mehr wieder…“. Gibt ein vielleicht gewohnt falsches Pseudolächeln zur Ehrenbürgerschaft dar und verabschiedet sich für immer…
Oder der vielfach egozentrisch, berufsbedingte Leistungsstolz der Region. Diese Menschen tun genau genommen nur Ihren Job. Und verdienen sich auch sehr gut daran. Zugegeben wie tausende andere Menschen auch Ihren täglichen Leistungssoll zwecks Broterwerb nachgehen. Diese tausende von Anderen verüben oftmals sogar vielfach ehrenwärtigere Tätigkeiten. Nur gibt es für diese Verrichtungen im Achtungsschimmel der Gesellschaft Träne hin oder her, keinerlei Ehrenstatus oder entsprechende Anerkennungshöhen.
Während andere ständig und oft völlig überflüssig im Himmel der „Ehren“ gehoben werden.
Dabei seien eben die Wirtschaftsbosse wie, ja es gefriert uns das Blut in den Adern, neulich sogar Herr Meinl und eben Herr Androsch & Co hochwürdig hervorgehoben.
Dieser „Herr der Ehrenringe“ hat ohnehin Millionen für sein „Werk“ erhalten. Also versteht manch „ehrenhaft“ denkende Leobener eigentlich nicht warum hier auch noch eine Ehrenbürgschaft verliehen besser gesagt verschenkt wurde. Allen voran wenn man bedenkt, dass der einst wirtschaftlich Erfolg bringende Mensch ja ein Herr Willi Dörflinger und nicht Er war???
Nun denn. Ebenso in die Ränge der ewig überflüssigen Ehrenbürgerschaftsempfänger gesellen sich zudem unzählige Politiker. Diese erhalten nämlich auch nicht selten neben sagenhaften Bezügen, Pensionen und sonstigen Vorzügen, Ehrenbürgschaften für deren ohnehin fälligen Aufgaben als „Schmankerl“ und Draufgabe dazu. Da hätten sich Ärzte, Polizisten, Feuerwehrleute, Reinigungspersonal, Hausfrauen (Bürgernachwuchs!) und wer noch sonst alles, für deren wirklich hervorragende Dienste für die entsprechende Region eine Ehrenbürgerschaft zehnmal mehr verdient gemacht. Doch diese Personenkreise sehen eine derartige Auszeichnung, wenn überhaupt nur in den seltensten Ausnahmefällen…
So erlaubt sich ein Leobener Denker und Schreiber folgende Forderung in den Raum zu stellen: Eine Ehrenbürgerschaft wird durch gegenwärtige Gegebenheiten meiner Meinung nach meinst nur noch für offen gesagt „schleimbürgerliche Zwecke“ missbraucht!
Echte Ehrenbürger, welche es durchaus gibt, und welche sich wirklich für eine Region verdient gemacht haben, werden durch Ehrenbürgerschaftsverleihungen wie Herrn Androsch, Meinl & Co regelrecht entwertet und brachial denunziert und beleidigt!
Ich fordere daher im Sinne aller echten Ehrenbürger:
• dass derartige falsche, rein aus Höflichkeitsgründen vergebene, sowie verschenkte Ehrenbürgerschaften in diesem Sinne wieder zurückgenommen werden!
Ehrenbürgerschaften nach dem Sympathie, und Manipulationsprinzip (Punkt 1), dürfen generell nicht mehr vergeben werden!
dass Ehrenbürgerschaften in Zukunft nur noch nach folgenden Prinzip vergeben werden:
• Nur an Personen welche sich ausschließlich Ehrenamtlich für eine Region verdient gemacht haben!
• Oder im erkennbaren besonders außergewöhnlich erkennbaren Sinne z. B. unter Einsatz Ihres Lebens für eine Region verdient gemacht haben!
• Ein erkennbares außergewöhnliches regelrechtes „Lebenswerk“ für eine Region erbracht haben!
(Prominente) Personen, welche aufgrund Ihrer Prominenz positive mediale Aufmerksamkeit in eine Region bringen, sollten eine Ehrenbürgerschaft nur noch dann erhalten können, wenn Sie eine glaubwürdig enge Verbundenheit mit der Region belegen könne. Z. b. einen größeren Lebensabschnitt in der Region persönlich verbracht haben, dort geboren/gestorben sind oder ähnliches. So dass eine glaubwürdige positive/lebendige Beziehung zu der Region nachweisbar gegeben ist. Prominente die nur selten/kurzfristig in eine Region kommen zählen hierbei sicherlich nicht dazu.
Ebenso wenig (Wirtschafts)personen, welche von der Region lediglich profitieren. Z. B. eine Person welche nur ein Werk in eine Region bauen lässt, ohne selbst einen wesentlichen Bezug in diese Region zu haben.
Leoben 2009.08.17 – Werner Robert Pregetter













