Kreuzschwester und Kapuzinerpater berichten:
„Leben hinter Klostermauern?"
01. Nov 2009/10:54/ Abgelegt in:Lokal
Dieser Vortrag war der erste, der unter dem Namen „Referat für Bildung und Kultur" der Stadtpfarre Leoben-St. Xaver, stattfand und war sehr gut besucht, was hoffnungsfroh stimmt für die weiteren Aktivitäten dieses neu gegründeten Gremiums. Es konnten Schwester Romana vom Orden zum Heiligen Kreuz aus Bad Blumau (vormals im Pius-Institut Bruck und Josefinum Leoben) und Kapuzinerpater Albert aus Wien (er ist immerhin Betreuer der berühmten Kaisergruft) gewonnen werden.
Bei den einleitenden Worten wies Stadtpfarrer Monsignore Dr. Markus Plöbst darauf hin, dass Leoben in der Vergangenheit ein „ordensreiches" Leben aufwies. Es sei nur auszugsweise auf die Benediktinerinnen; Ursulinen(Göss); Redemptoristen, Dominikaner (heute LCS) Jesuiten (St. Xaver) Kapuziner (Landeskrankenhaus) hingewiesen.
Pater Albert ging auf die Geschichte des Franziskeranerordens ein, aus dem in der Folge auch die Minoriten und Kapuziner hervorgegangen sind. Gemäß der Ordensregel hatten die Brüder die Aufgabe, den Ärmsten der Armen zu helfen und selbst mit Bedürfnislosigkeit ein Beispiel zu geben. Schwester Romana erläuterte in der Folge das Aufgabengebiet des im Jahre 1856 von Maria Thersesia Scherer gegründeten Ordens. Es reicht vom Dienst in Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen, Altenbetreuung bis zu Aufgaben in den Entwicklungsländern, kurz, überall dort, wo die Not am größten ist !
Das Josefinum Leoben wurde über 130 Jahre von den „Kreuzschwestern" aufopferungsvoll betreut. Stadtpfarrer Dr. Plöbst ist es zu verdanken, dass trotz Aufgabe der Betreuung durch den Orden, der Weiterbestand des Josefinums in einem modernen Gebäude gesichert ist. Beide Vortragende wiesen auf den leider dramatischen Rückgang der Ordenseintritte hin. Der Großteil der Ordensmitglieder ist älter als 70 Jahre!
Nach den Vorträgen konnte man zu diversen Themen Stellung nehmen. Zum Abschluss baten die Mitglieder des frischgebackenen Arbeitskreises zum reichhaltigen Büfett.
Nächster Vortrag vom „Referat für Bildung und Kultur":
Der anerkannte Herzchirurg Univ. Prof.Dr Karlheinz Tscheliessnigg referiert über Leistungen der Herzchirurgie, gestern-heute-morgen.
Veranstaltungsort: Barbaraheim der Stadtpfarre St. Xaver, 6. November 2009, um 15 Uhr. Eintritt freiwillige Spende.
Text: Herbert Tischhardt und Fotos Sonja Hörl
Pater Albert ging auf die Geschichte des Franziskeranerordens ein, aus dem in der Folge auch die Minoriten und Kapuziner hervorgegangen sind. Gemäß der Ordensregel hatten die Brüder die Aufgabe, den Ärmsten der Armen zu helfen und selbst mit Bedürfnislosigkeit ein Beispiel zu geben. Schwester Romana erläuterte in der Folge das Aufgabengebiet des im Jahre 1856 von Maria Thersesia Scherer gegründeten Ordens. Es reicht vom Dienst in Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen, Altenbetreuung bis zu Aufgaben in den Entwicklungsländern, kurz, überall dort, wo die Not am größten ist !
Das Josefinum Leoben wurde über 130 Jahre von den „Kreuzschwestern" aufopferungsvoll betreut. Stadtpfarrer Dr. Plöbst ist es zu verdanken, dass trotz Aufgabe der Betreuung durch den Orden, der Weiterbestand des Josefinums in einem modernen Gebäude gesichert ist. Beide Vortragende wiesen auf den leider dramatischen Rückgang der Ordenseintritte hin. Der Großteil der Ordensmitglieder ist älter als 70 Jahre!
Nach den Vorträgen konnte man zu diversen Themen Stellung nehmen. Zum Abschluss baten die Mitglieder des frischgebackenen Arbeitskreises zum reichhaltigen Büfett.
Nächster Vortrag vom „Referat für Bildung und Kultur":
Der anerkannte Herzchirurg Univ. Prof.Dr Karlheinz Tscheliessnigg referiert über Leistungen der Herzchirurgie, gestern-heute-morgen.
Veranstaltungsort: Barbaraheim der Stadtpfarre St. Xaver, 6. November 2009, um 15 Uhr. Eintritt freiwillige Spende.
Text: Herbert Tischhardt und Fotos Sonja Hörl



