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Sehr geehrter Herr Reiter!

In Ihrem Leserbrief vom 12.02.2009 schreiben Sie, dass die Unterschriftenaktion der FPÖ Leoben nur von mäßigem Erfolg geprägt war. Dies kann so nicht im Raum stehen gelassen werden: Seitens der FPÖ Leoben wird Ihrem Einsatz Anerkennung gezollt zumal dieser zur Verwirklichung eines gemeinsamen Ziels, nämlich der Verhinderung des Schubhaftzentrums Leoben dient.
Im Gegensatz zu Ihrer früheren Fraktion, der SPÖ, hat sich die FPÖ schon immer gegen ein solches Zentrum in Leoben aufgelehnt. Sie als Einzelkämpfer haben aber nicht die Möglichkeiten, die eine im Nationalrat stark vertretene Fraktion wie die FPÖ hat. Wenn Sie behaupten, dass unsere Aktion auf www.schubhaft-leoben.net nicht erfolgreich gewesen sei, ist folgendes einzuwenden:
Auf Drängen der FPÖ Leoben wurde im Parlament eine dringliche Anfrage eingebracht, für die Unterschriften von mindestens 3 Abgeordneten, die 100.000 Stimmen repräsentieren notwendig sind. Weiters wurde im Leobner Gemeinderat dieses Thema durch unsere Gemeinderäte immer wieder angesprochen. Diesem, auch medialen Druck konnte sich selbst die SPÖ Leoben nicht widersetzen und vollzog, wie so oft, eine 180 Grad Drehung und (noch schlimmer) stellt sich jetzt als die Partei dar, die schon immer gegen das Schubhaftzentrum war - eine glatte Lüge.

Unter dem Strich hat die freiheitliche Partei also weit mehr erreicht, als Sie je schaffen hätten können. Die Frage ob Sie alle finanziellen und physischen Anstrengungen nur für die Leobner auf sich nehmen, oder ob hier auch Rachegelüste eines geschaßten Ex-Roten mitspielen, soll jeder für sich selbst beantworten. Seitens der FPÖ Leoben wird jedenfalls weiter gegen rot-schwarze Zerstörungspläne gearbeitet werden. Ihnen, Herr Reiter, wünsche ich noch viel Kraft und Ausdauer um ihre Ziele, nämlich ein Gemeinderatsmandat und eine Schwächung der SPÖ zu erreichen.


Daniel Geiger, 8700 Leoben