Thema Schubhaftzentrum – Kein Ende in Sicht
22. Jul 2009/16:56/ Abgelegt in:Lokal
Offenbar werden die Jobs knapper und knapper. Lässt doch auch der ÖGB-Regionsvorsitzende Richard Wilhelm heute aufhorchen, dass die kolportierten 200 direkten und indirekten Arbeitsplätze im geplanten Bundesanhaltezentrum nicht einfach so vom Tisch zu wischen sind. Stellungnahmen aus den verhärteten Lagern, ob pro oder kontra, lassen da natürlich nicht lange auf sich warten. Wenngleich dem Bürger das agieren mancher schon fast wie ein Eiertanz erscheint, gibt es keine neuen Erkenntnisse und die Wirtschaftlichkeitsstudie des Bundesministeriums ist ebenfalls noch ausständig.
Betriebsansiedlung wie jede andere auch?
„Ich freue mich sehr darüber, dass sich nun auch der ÖGB für die Errichtung eines Schubhaftzentrums ausgesprochen hat. Die 200 Arbeitsplätze, die mit der Errichtung des Schubhaftzentrums verbunden sind, werden einfach von Tag zu Tag wichtiger und dringender!“, so reagierte heute Leobens Wirtschaftskammer-Obmann Ing. Hans Mocharitsch. Und weiter „Wir müssen sozialpartnerschaftlich und Schulter an Schulter um jeden einzelnen Arbeitsplatz in unserer Region kämpfen. Die Talsohle der Krise wird voraussichtlich wohl erst in einigen Monaten erreicht sein, aber schon jetzt zählen wir mit allen weiteren obersteirischen Industrieregionen zu den Hauptbetroffenen der negativen Entwicklung. Deshalb bleibe ich dabei: jeder einzelne zusätzliche Arbeitsplatz für die Region ist es wert, sich für ihn einzusetzen; und insofern freut es mich besonders, dass der ÖGB und die Wirtschaftskammer jetzt gemeinsam für die Umsetzung des Projektes auftreten“.
Gerd Krusche hingegen ortet schon die nächsten „Umfaller” und meint dazu wörtlich: „Die Lockrufe des Innenministeriums zeigen Wirkung und viele schwache Kommunalpolitiker übermannt die Angst vor dem Arbeitsplatzargument und sie lassen sich von unglaubwürdigen und an den Haaren herbeigezogenen Zahlen über neue Arbeitsplätze bezirzen.” Krusche geht sogar noch weiter und meint: „Mehrere eigene Ärzte und Psychologen für 250 abzuschiebende Ausländer – von so einer medizinischen Versorgung können die Einheimischen angesichts der Diskussion über Spitalsschließungen nur träumen.” T.hinK.
„Ich freue mich sehr darüber, dass sich nun auch der ÖGB für die Errichtung eines Schubhaftzentrums ausgesprochen hat. Die 200 Arbeitsplätze, die mit der Errichtung des Schubhaftzentrums verbunden sind, werden einfach von Tag zu Tag wichtiger und dringender!“, so reagierte heute Leobens Wirtschaftskammer-Obmann Ing. Hans Mocharitsch. Und weiter „Wir müssen sozialpartnerschaftlich und Schulter an Schulter um jeden einzelnen Arbeitsplatz in unserer Region kämpfen. Die Talsohle der Krise wird voraussichtlich wohl erst in einigen Monaten erreicht sein, aber schon jetzt zählen wir mit allen weiteren obersteirischen Industrieregionen zu den Hauptbetroffenen der negativen Entwicklung. Deshalb bleibe ich dabei: jeder einzelne zusätzliche Arbeitsplatz für die Region ist es wert, sich für ihn einzusetzen; und insofern freut es mich besonders, dass der ÖGB und die Wirtschaftskammer jetzt gemeinsam für die Umsetzung des Projektes auftreten“.
Gerd Krusche hingegen ortet schon die nächsten „Umfaller” und meint dazu wörtlich: „Die Lockrufe des Innenministeriums zeigen Wirkung und viele schwache Kommunalpolitiker übermannt die Angst vor dem Arbeitsplatzargument und sie lassen sich von unglaubwürdigen und an den Haaren herbeigezogenen Zahlen über neue Arbeitsplätze bezirzen.” Krusche geht sogar noch weiter und meint: „Mehrere eigene Ärzte und Psychologen für 250 abzuschiebende Ausländer – von so einer medizinischen Versorgung können die Einheimischen angesichts der Diskussion über Spitalsschließungen nur träumen.” T.hinK.



