Hat der Nachwuchssport in Leoben
wieder eine Chance?
18. Jan 2009/15:52/ Abgelegt in:Leserbriefe
Quasi das Vorspiel für das Play-off Spiel des LLZ Steiermark gegen den KAC U17 absolvierten gestern die Leobener Junior Eisbären gegen Zeltweg U11. Es wurde tapfer gekämpft und mit voller Kraft entgegengehalten. Es waren viele tolle Spielzüge auf beiden Seiten zu sehen, wenngleich die Zeltweger letztendlich doch als klare Sieger vom Eis gingen.
Für mich als Vater von zwei Nationalteamspielern war es sehr erfreulich, mit welchem Herz auf beiden Seiten gespielt wurde. Man spürte förmlich die Freude und den Ehrgeiz, die von den Spielern aufs Eis gezaubert wurde. Grund dafür dürfte auch genug vorhanden gewesen sein, denn es mangelnde ja nicht an Vorbildern für die jungen Cracks, denn im LLZ Steiermark standen genügend Leobener und Zeltweger in den Reihen, die für die Juniors mit Sicherheit ein Vorbild darstellen.
Es war auch schön zu sehen, wie Bettina Angerer, die gerade von der U18 Weltmeisterschaft aus Frankreich zurück gekommen ist, von den jungen Cracks belagert und um ihre Eindrücke und Erfahrungen gefragt wurde.
Ein großer Dank, dass Eishockey in Leoben wieder eine aufsteigende Tendenz hat, gilt dem Obmann der Leobener Junior Eisbären, Otto Reiterer sowie seinem Team. An dieser Stelle geht die große Hoffnung, dass in Leoben nachhaltig wieder jene Kräfte am Werk sind, die eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit fördern und auch daran denken, dass verschiedene Sportarten bereits zu oft „kaputt“ gemacht wurden, da die „falschen Leute/Einsager“ am Werk waren.
Nachdem es der Stadtgemeinde Leoben immer wieder um eine gute Nachwuchsförderung geht, wäre einmal zu überdenken, ob es nicht Sinn machen würde, für jeden Leobener Nachwuchssportler, egal in welchem Sportbereich er tätig ist, eine Förderung direkt zu gewähren.
Kolportierte Summen, die seitens der Stadtgemeinde Leoben zum Beispiel für den DSV Leoben für die „Nachwuchsarbeit“ fließen, würden sich bestimmt auch andere Nachwuchssportler verdienen.
Was mit viel Engagement und Elternleistung möglich ist, beweisen unter anderem Bettina und Thomas Angerer wie auch Michael Grüneis und Nadine Reisinger, die aktuell im österr. Eishockeynachwuchsnationalteam spielen.
Es wäre schön, wenn man sich seitens der Stadtgemeinde Leoben auch dieser Tatsache bewusst ist und junge Talente jene Förderung und Unterstützung wie auch Anerkennung zukommen lässt, die sie sich mit Sicherheit auch verdienen.
Wie sagt man immer? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und bis dahin stehen ja die Eltern hinter ihren Kindern. Jedes Kind, das von der Straße weggebracht wird, ist ein Erfolg. Egal in welcher Sportart oder mit welchem Hobby.
Günter Angerer, Leoben
Es war auch schön zu sehen, wie Bettina Angerer, die gerade von der U18 Weltmeisterschaft aus Frankreich zurück gekommen ist, von den jungen Cracks belagert und um ihre Eindrücke und Erfahrungen gefragt wurde.
Ein großer Dank, dass Eishockey in Leoben wieder eine aufsteigende Tendenz hat, gilt dem Obmann der Leobener Junior Eisbären, Otto Reiterer sowie seinem Team. An dieser Stelle geht die große Hoffnung, dass in Leoben nachhaltig wieder jene Kräfte am Werk sind, die eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit fördern und auch daran denken, dass verschiedene Sportarten bereits zu oft „kaputt“ gemacht wurden, da die „falschen Leute/Einsager“ am Werk waren.
Nachdem es der Stadtgemeinde Leoben immer wieder um eine gute Nachwuchsförderung geht, wäre einmal zu überdenken, ob es nicht Sinn machen würde, für jeden Leobener Nachwuchssportler, egal in welchem Sportbereich er tätig ist, eine Förderung direkt zu gewähren.
Kolportierte Summen, die seitens der Stadtgemeinde Leoben zum Beispiel für den DSV Leoben für die „Nachwuchsarbeit“ fließen, würden sich bestimmt auch andere Nachwuchssportler verdienen.
Was mit viel Engagement und Elternleistung möglich ist, beweisen unter anderem Bettina und Thomas Angerer wie auch Michael Grüneis und Nadine Reisinger, die aktuell im österr. Eishockeynachwuchsnationalteam spielen.
Es wäre schön, wenn man sich seitens der Stadtgemeinde Leoben auch dieser Tatsache bewusst ist und junge Talente jene Förderung und Unterstützung wie auch Anerkennung zukommen lässt, die sie sich mit Sicherheit auch verdienen.
Wie sagt man immer? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und bis dahin stehen ja die Eltern hinter ihren Kindern. Jedes Kind, das von der Straße weggebracht wird, ist ein Erfolg. Egal in welcher Sportart oder mit welchem Hobby.
Günter Angerer, Leoben



