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10. Runde der Eishockey-Liga Leoben

Black Panthers/RHC Rottenmann – KSV Hotel Landskron Blues 7:9 (1:4, 1:3, 5:2)
Tore: Tanner 5, Somvilla,, Steinberger W. bzw. Winkler 3, Vadlja, Lenger je 2, Gröblinger Pichler
Strafminuten: 2 bis 0
Schiedsrichter: Prevenhueber, Ritzinger
Nachdem der Raketentorschütze Vadlja den Puk nach nur 26 sec. zum ersten KSV-Treffer im gegnerischen Tor versenkte, dachte so Mancher, wie hoch wird wohl heute das Ergebnis gegen das Schlusslicht ausfallen. Aber selbst Eishockey-Insider wurden vom Fellner-Team total überrascht. Die Spieler boten wirklich eine Superleistung an Einsatz und Spieldisziplin und selbst der Gegner zollte diesem Team größten Respekt. Als einigen KSV-Spielern die Müdigkeit in die Knochen fuhr, legten die Blackies ihre Konditionskarten auf den Tisch und gewannen das letzte Drittel mit einem klaren 5:2. Aber leider wurden wieder zahlreiche 100%ige Torchancen vergeben und die große Überraschung lässt weiterhin auf sich warten. Mit dem Spieler Tanner, der 5mal ins schwarze getroffen hat, könnte ein Goalgetter heran-
Wachsen, der sich noch einen Partner zulegen und an sich und sein Team glauben muss. Über KSV Hotel Landskron Blues wurde eigentlich schon alles gesagt und schriftlich festgehalten. Jede Liga kann stolz sein, wenn ein Team wie dieses an ihrer Meisterschaft teilnimmt. Möge die EU das Salz im Brot verbieten, das KSV Landskron-Salz bleibt aber in der Leobener Eishockey-Suppe. Woche für Woche schlüpft auch ihr Chef Schmitzi in die Eishockey-Dress und zwei schöne Assists zeigen, dass der Boss auch weiß wie es funktioniert. Ein Rätsel bleibt aber für alle ungelöst – warum liefern die Blackies jedes Mal gegen die KSV-Truppe ein Glanzspiel??

dms Hockey -Team EC Mocharitsch
5:6 (1:2, 2:1, 2:3)

Tore: Kirschmann 2, Frosch, Galler, Stockreiter bzw. Eisenpass 3, Bihusch Franz jun. 2, Fina
Strafminuten: 0 bis 2
Schiedsrichter: Gölles, Ritzinger

Mit zwei schnellen Toren in der 5. und 6. Minute setzten die Installateure das dms-Team von ihrer Torgefährlichkeit eindrucksvoll in Kenntnis. Aber das Multitalent Stockreiter Markus sorgte noch im ersten Drittel für den so wichtigen Anschlusstreffer. Mit zwei wunderschönen Toren, einmal von Oldboy Frosch und zum Anderen von der quirligen Nummer 41 – Kirschmann – sorgte die dms-Truppe wieder für Spannung in diesem äußerst schnellen Spiel. Im letzten Drittel zeigten die jungen Spieler, dass gute Kondition der Grundstein für einen glücklichen Sieg sein kann. Der „eiserne“ Alex Nr. 88 netzte gleich 3mal für die Bihusch-Truppe ein und darf zu Recht als Matchwinner bezeichnet werden. Bei etwas mehr Glück in der Chancenverwertung hätte der Sieger auch dms heißen können, aber in einem Spiel wie diesem, ist eben jeder Ausgang möglich. Ein dickes Lob dem Coach Fussi, der sein Team bestens auf die torhungrigen Jungen eingestellt auf das Eis brachte. Tormann Lanner, diesmal im dms-Gehäuse hielt was zu halten war – ihn trifft an dieser knappen Niederlage wahrlich keine Schuld. Ein hochklassiges, dramatisches, schnelles Spiel mit nur einer Zeitstrafe – ein dickes Lob an beide Mannschaften für die sportliche Einstellung.

Die wenigen Zeitstrafen in den Spielen liegt nicht an den Schiedsrichterleistungen, sondern nur an den Spielern, die heuer erkannt haben, nur das Sportliche im Spiel zählt und Verletzungen will auch das Publikum nicht sehen.