Geplanter Wohlfühlparkplatz in Hinterlainsach
erhitzt Gemüter
23. Apr 2009/19:10/ Abgelegt in:Lokal
Aufregung um einen von der ASFINAG geplanten Bau eines Wohlfühlparkplatzes bei der Mautstelle der Pyhrnautobahn in St. Michael. „Das ist für meinen Biobetrieb der Todesstoß", so ein angrenzender Bauer, der Unterstützung von den Grünen der Gemeinde und der Landwirtschaftskammer erhält.
„Schuld" daran ist das neue Rastplatzkonzept der ASFINAG, das die Schließung der vielen kleinen Rastplätze vorsieht. Stattdessen werden nunmehr alle 15 bis 20 Minuten Fahrtzeit entweder Raststationen mit Gastronomie oder zeitgemäße Rastplätze mit modernen behindertengerechten sanitären Anlagen mit Duschen den Reisenden angeboten.
Letzterer ist nun auch aus Fahrtrichtung Graz kommend vor der Mautstelle St. Michael geplant. Vorerst wollte man den bestehenden kleinen stillgelegten Parkplatz erweitern. Dies ging allerdings nicht, da das Bundesheer dort eine Geländefahrschulstrecke hat und diesen Grund nicht zur Verfügung stellte.
Vielmehr hat das Heer der ASFINAG nun weiter östlich einen Grund, der vom Biobauern Peter Moser landwirtschaftlich genutzt wird, angeboten. Moser verbittert: „Der Parkplatz würde dann unmittelbar an meine Grundgrenze anschließen, das wäre wegen der Belastung durch die Abgase der Todesstoß für meinen Biobetrieb".
Unterstützung erhält er auch von LABG. Lambert Schönleitner von den Grünen: „Die dort vorbeiführende Autobahn ist jetzt schon einer der schadstoffbelastetsten Strecken, weshalb jede zusätzliche Belastung abzulehnen ist". Bezirkskammerobmann Alfred Mossauer: „Das Tal ist durch die Autobahn und Hochspannungsleitung schon genug belastet, darüberhinaus steht der Parkplatz im zehn Kilometer entfernten Kammern bei der Raststation wochentags leer". Gegen das Zubetonieren spricht sich auch St. Michaels Bürgermeister Heinz Jungwirth aus: „Eine landwirtschaftlich genutzte Fläche soll man nicht zerstören".
Entwarnung kommt von ASFINAG-Sprecher Volker Höferl: „Wir haben alle unsere Rastplätze immer entsprechend den Bauvorschriften gebaut. Es kommt weder zu ökologischen noch zusätzlichen Lärmbelastungen. Die Grundstücksverhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss. Der Parkplatz ist ein wichtiger in unserem Rastplatzkonzept”.
Letzterer ist nun auch aus Fahrtrichtung Graz kommend vor der Mautstelle St. Michael geplant. Vorerst wollte man den bestehenden kleinen stillgelegten Parkplatz erweitern. Dies ging allerdings nicht, da das Bundesheer dort eine Geländefahrschulstrecke hat und diesen Grund nicht zur Verfügung stellte.
Vielmehr hat das Heer der ASFINAG nun weiter östlich einen Grund, der vom Biobauern Peter Moser landwirtschaftlich genutzt wird, angeboten. Moser verbittert: „Der Parkplatz würde dann unmittelbar an meine Grundgrenze anschließen, das wäre wegen der Belastung durch die Abgase der Todesstoß für meinen Biobetrieb".
Unterstützung erhält er auch von LABG. Lambert Schönleitner von den Grünen: „Die dort vorbeiführende Autobahn ist jetzt schon einer der schadstoffbelastetsten Strecken, weshalb jede zusätzliche Belastung abzulehnen ist". Bezirkskammerobmann Alfred Mossauer: „Das Tal ist durch die Autobahn und Hochspannungsleitung schon genug belastet, darüberhinaus steht der Parkplatz im zehn Kilometer entfernten Kammern bei der Raststation wochentags leer". Gegen das Zubetonieren spricht sich auch St. Michaels Bürgermeister Heinz Jungwirth aus: „Eine landwirtschaftlich genutzte Fläche soll man nicht zerstören".
Entwarnung kommt von ASFINAG-Sprecher Volker Höferl: „Wir haben alle unsere Rastplätze immer entsprechend den Bauvorschriften gebaut. Es kommt weder zu ökologischen noch zusätzlichen Lärmbelastungen. Die Grundstücksverhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss. Der Parkplatz ist ein wichtiger in unserem Rastplatzkonzept”.



