Rund 100 Milchbauern blockierten Auf- und
Abfahrt beim Knoten St. Michael
14. Sep 2009/17:08/ Abgelegt in:Lokal / Wirtschaft
So mies wie die Stimmung der Milchbauern war auch das Wetter bei der Demo am Knoten St. Michael der Pyhrnautobahn und Murtal-Schnellstrasse. Bei Nieselregen demonstrierten rund 100 Milchbauern aus der ganzen Steiermark gegen den zu geringen Milchpreis.
Mit Transparaenten wie „Stirbt der Bauer, stirbt das Land und damit auch 500.000 bis 600.000 vor- und nachgelagerte Arbeitsplätze”. Für eine flexible Milchmengensteuerung sowie Abschaffung der Saldierungsmöglichkieten in Europa. „Niki, es reicht!" „Stopp EU, Herr Präsident werden sie endlich wach!”, ist wiederum auf anderen zu lesen.
„Wir müssen was tun, sonst ist alles gestorben", meint die Obmann-Stv. der IG Milch, Erna Feldhofer aus Birkfeld. „Wir sind am Rande der Existenz und müssen deshalb Maßnahmen setzen. Ein Tankwagen ist in Birkfeld schon eingesperrt und kann nicht mehr fahren. Morgen werden weitere am Fahren gehindert."
Bernhard Zechner, IG-Sprecher aus Gai: „Die zeit der großen Worte ist vorbei, wir müssen nun mit Demonstrationen Druck machen, denn wir wollen als Milchbauern eine Zukunft haben". „Wir müssen die Butter und das Trockenpulver frei geben für die Tierfütterung und die Milchmenge um 5 Prozent zurücknehmen, dann gehen die Preise wieder nach oben".
Die derzeitigen 25 Cent, welche die Bauern für einen Liter Milch bekommen, sind nicht kostendeckend. Die Demo mit zwei Kühen und etlichen Traktoren blieb friedlich und löste auch keinen Verkaufsstau aus, da der Durchzugsverkehr von Bruck nach Klagenfurt, bzw. Graz – Linz nicht betroffen war. Sondern lediglich die Auf- und Abfahrten beim Knoten St. Michael.
„Wir müssen was tun, sonst ist alles gestorben", meint die Obmann-Stv. der IG Milch, Erna Feldhofer aus Birkfeld. „Wir sind am Rande der Existenz und müssen deshalb Maßnahmen setzen. Ein Tankwagen ist in Birkfeld schon eingesperrt und kann nicht mehr fahren. Morgen werden weitere am Fahren gehindert."
Bernhard Zechner, IG-Sprecher aus Gai: „Die zeit der großen Worte ist vorbei, wir müssen nun mit Demonstrationen Druck machen, denn wir wollen als Milchbauern eine Zukunft haben". „Wir müssen die Butter und das Trockenpulver frei geben für die Tierfütterung und die Milchmenge um 5 Prozent zurücknehmen, dann gehen die Preise wieder nach oben".
Die derzeitigen 25 Cent, welche die Bauern für einen Liter Milch bekommen, sind nicht kostendeckend. Die Demo mit zwei Kühen und etlichen Traktoren blieb friedlich und löste auch keinen Verkaufsstau aus, da der Durchzugsverkehr von Bruck nach Klagenfurt, bzw. Graz – Linz nicht betroffen war. Sondern lediglich die Auf- und Abfahrten beim Knoten St. Michael.



