Christoph Matznetter und Bgm. Matthias Konrad:
2009 Entscheidungsjahr für unsere Betriebe
18. Mar 2009/17:02/ Abgelegt in:Politik / Wirtschaft
Wie sieht die Situation in der Obersteiermark aus? Welche Chancen und Risken birgt die Krise? Und was braucht die Wirtschaft, um der Krise zu trotzen? Darüber sprachen der Sozialdemokratische Wirtschaftsverbands-Präsident Christoph Matznetter und Leobens Bürgermeister Matthias Konrad heute bei einer Pressekonferenz.
Nach Einleitenden Worten von SWV-Steiermark Präsident Erwin Stross über die momentane Misere der Kreditvergabe und die Bereitstellung von Kontokorentrahmen für Unternehmen ergriff Bürgermeister Konrad das Wort und verwies darauf, dass es allein in den letzten fünf Jahren einen Zuwachs an Unternehmensansiedlungen (+180 Betrieben) in Leoben zu verzeichnen gab. Für ihn steht fest „Ohne Finanzmarkt gibt es gar keinen Markt”. Allerdings müsse vielerorts eingespart werden auch in den Komunen selbst.
Christoph Matznetter erläuterte erst die Vorhaben der Bundesregierung in diesen Angelegenheiten und ging danach auch konkret auf die obersteirische Situation ein. „Wir haben hier in der Obersteiermark eine Industrieregion mit Spezialiserung im Stahlbereich. Diese aktuelle Krise ist kein gewöhnlicher Konjunktureinbruch. Unsere Betriebe sind höchst leistungsfähig. Und unsere Betriebe sind besser aufgestellt als andere private europäische Stahlbetriebe. Auch die voest ist einer der besten Betriebe in Europa. Aber jetzt muss rasch gehandelt werden“, fordert Matznetter.
„Wir müssen die Gemeinden in die Lage versetzen, notwendige Investitionen bzw. Sanierungen durchzuführen. Dabei möchte ich, dass es einen starken Fokus auf Kleinst- und Kleinvergaben gibt“, so Matznetter weiter.
Ein weiteres Stichwort für Konrad: „Wir müssten allein in Leoben zwei Schulen sanieren. Das würde ein Investitonsvolumen von 30 Millionen Euro erfordern, das direkt der obersteirischen Wirtschaft zugute kommt“. Ausserdem spricht er über das Projekt Fernwärme (wie berichtet) wo viel davon abhängt wie hoch die Nachfrage sein wird und wie es mit Subventionierungen aussieht. In diesem Projekt geht es darum Wärme aus dem Kühlsystem der Hochöfen aus Donawitz in die Stadt leiten zu können. Wenn aber die Hochöfen nicht in Betrieb sind weil die Nachfrage nicht gegeben ist, blieben die Rohre kalt. Dies wäre ein weiteres Problem das in einem worst-case Szenario eine große Rolle spielen würde. T.hinK.
Christoph Matznetter erläuterte erst die Vorhaben der Bundesregierung in diesen Angelegenheiten und ging danach auch konkret auf die obersteirische Situation ein. „Wir haben hier in der Obersteiermark eine Industrieregion mit Spezialiserung im Stahlbereich. Diese aktuelle Krise ist kein gewöhnlicher Konjunktureinbruch. Unsere Betriebe sind höchst leistungsfähig. Und unsere Betriebe sind besser aufgestellt als andere private europäische Stahlbetriebe. Auch die voest ist einer der besten Betriebe in Europa. Aber jetzt muss rasch gehandelt werden“, fordert Matznetter.
„Wir müssen die Gemeinden in die Lage versetzen, notwendige Investitionen bzw. Sanierungen durchzuführen. Dabei möchte ich, dass es einen starken Fokus auf Kleinst- und Kleinvergaben gibt“, so Matznetter weiter.
Ein weiteres Stichwort für Konrad: „Wir müssten allein in Leoben zwei Schulen sanieren. Das würde ein Investitonsvolumen von 30 Millionen Euro erfordern, das direkt der obersteirischen Wirtschaft zugute kommt“. Ausserdem spricht er über das Projekt Fernwärme (wie berichtet) wo viel davon abhängt wie hoch die Nachfrage sein wird und wie es mit Subventionierungen aussieht. In diesem Projekt geht es darum Wärme aus dem Kühlsystem der Hochöfen aus Donawitz in die Stadt leiten zu können. Wenn aber die Hochöfen nicht in Betrieb sind weil die Nachfrage nicht gegeben ist, blieben die Rohre kalt. Dies wäre ein weiteres Problem das in einem worst-case Szenario eine große Rolle spielen würde. T.hinK.



