Theaterverein „Leobener Laienbühne“:
Lustspiel „Der Susi ihr G`spusi“ gut angekommen
19. Oct 2009/07:53/ Abgelegt in:Kultur
Wenn man Jahre lang eine Bühne gewohnt ist, zählt es nicht zur Selbstverständlichkeit sich mit neuen Gegebenheiten zurechtzufinden. Dem Theaterverein des Obersteirischen Trachtenverbandes ist dieser Wechsel vom Stadtsaal Leoben in das Stadttheater jedoch problemlos gelungen, wie es die jüngste Inszenierung des Lustspieles „Der Susi ihr G´spusi“ von Hermann Schuster (Bearbeitung von Friedrich Stradner) beweist.
Vor allem die Anpassung an die wesentlich größeren Raumverhältnisse und die damit verbundenen natürlichen Bewegungsabläufe und die Wortdeutlichkeit ließ keine Wünsche offen.
Eine unkomplizierte Geschichte um Landleben, Verkennung von Gefühlen und Zusammenhängen und der Kontrast zu städtischen Urlaubserwartungen fand in den bewährten Darsteller/Innen der Leobener Laienbühne gewohnt sichere Interpretation. Dass mit Valerie Böckel ein echtes Talent zurück auf die Bühne des Laienspieles fand, stellte einen zentralen Erfolg dar. Mit Ernestine Stessl als Bäuerin und Herbert Reiter als Knecht waren echte „Pointentiger“ unterwegs, denen Friedrich Stradner (übrigens auch Regie) als leicht „angeschlagener“ Verlobter von Fräulein Susi nicht nachstand. Textsicheres und auch pointiertes Laienspiel hatten Kerstin Maier (Magd), Petra Maier (Tochter der Bauersleute), Edwin Lanzmaier (Bauer) und Gerhard Kokail (Schwiegersohn) zu bieten. Nicht zuletzt kurz aber prägnant der Auftritt von Elfi Goel als Tourismusbüroleiterin.
Wollen Sie wissen, was eine Kuhbusenmasseuse ist oder fürs „Fensterln“ einen Anschauungsunterricht erleben? Dann schauen Sie sich eine der beiden noch ausständigen Aufführungen im Stadttheater an. Übrigens war auch das Rundherum mit Kostümen von Silvia Stradner (allein das war schon erheiternd), Bühnenaufbau (Wolfgang Konrad, Manfred Dworacek und Stefan Bukvic) und das Wirken am traditionelle Buffet beachtenswert. ===kk===
Eine unkomplizierte Geschichte um Landleben, Verkennung von Gefühlen und Zusammenhängen und der Kontrast zu städtischen Urlaubserwartungen fand in den bewährten Darsteller/Innen der Leobener Laienbühne gewohnt sichere Interpretation. Dass mit Valerie Böckel ein echtes Talent zurück auf die Bühne des Laienspieles fand, stellte einen zentralen Erfolg dar. Mit Ernestine Stessl als Bäuerin und Herbert Reiter als Knecht waren echte „Pointentiger“ unterwegs, denen Friedrich Stradner (übrigens auch Regie) als leicht „angeschlagener“ Verlobter von Fräulein Susi nicht nachstand. Textsicheres und auch pointiertes Laienspiel hatten Kerstin Maier (Magd), Petra Maier (Tochter der Bauersleute), Edwin Lanzmaier (Bauer) und Gerhard Kokail (Schwiegersohn) zu bieten. Nicht zuletzt kurz aber prägnant der Auftritt von Elfi Goel als Tourismusbüroleiterin.
Wollen Sie wissen, was eine Kuhbusenmasseuse ist oder fürs „Fensterln“ einen Anschauungsunterricht erleben? Dann schauen Sie sich eine der beiden noch ausständigen Aufführungen im Stadttheater an. Übrigens war auch das Rundherum mit Kostümen von Silvia Stradner (allein das war schon erheiternd), Bühnenaufbau (Wolfgang Konrad, Manfred Dworacek und Stefan Bukvic) und das Wirken am traditionelle Buffet beachtenswert. ===kk===



