Lawinengefahr in Gstatterboden
25. Feb 2009/11:33/ Abgelegt in:Leserbriefe
Seit 35 Jahren ist in Gstatterboden im Gesäuse mein Freizeitdomizil und ich glaube die Ursachen die zur aktuellen Lawinenbedrohung der Ortschaft führten gut zu kennen: In den letzten 50 Jahren wurde dort exzessiv Holzwirtschaft betrieben, Forststraßen wurden gebaut und Kahlschläge mit Fichten-Monokulturen aufgeforstet.
2004 machte wegen großer Schneemengen die „Rohrlawine“ vom Buchstein erst 250 Meter oberhalb der Ortschaft Halt und schlug eine 50-100 Meter breite Schneiße in den Südhang.
Um die Gefahr für den Ort abzuwenden wurde sofort ein Ablenkwall geplant für dessen Bau dann 2008 ein Waldstück gerodet wurde, der Wallbau wurde aus finanziellen Gründen verschoben.
Bemerkenswert ist, dass das Amt für Wildbachbau und Lawinenschutz 2008 den in unmittelbaren Nähe befindlichen Johnsbach nach Wünschen der Nationalparkverwaltung aufwendig rückgebaut hat. Mit den Kosten dieses Life-Projektes, das kaum zusätzlichen Hochwasserschutz bringt, hätte der Wall leicht bezahlt werden können.
Ich mache den das Gebiet verwaltende Nationalpark für die momentane Misere, die zur Evakuierung des Ortes geführt hat, mitverantwortlich.
Dr. Udo Grollitsch, Leoben
Um die Gefahr für den Ort abzuwenden wurde sofort ein Ablenkwall geplant für dessen Bau dann 2008 ein Waldstück gerodet wurde, der Wallbau wurde aus finanziellen Gründen verschoben.
Bemerkenswert ist, dass das Amt für Wildbachbau und Lawinenschutz 2008 den in unmittelbaren Nähe befindlichen Johnsbach nach Wünschen der Nationalparkverwaltung aufwendig rückgebaut hat. Mit den Kosten dieses Life-Projektes, das kaum zusätzlichen Hochwasserschutz bringt, hätte der Wall leicht bezahlt werden können.
Ich mache den das Gebiet verwaltende Nationalpark für die momentane Misere, die zur Evakuierung des Ortes geführt hat, mitverantwortlich.
Dr. Udo Grollitsch, Leoben



