13. intern. Sommerphilharmonie in St. Xaver:
„Freude schöner Götterfunken“
14. Jul 2009/09:56/ Abgelegt in:Kultur
Die Sommerphilharmonie Leobens mit der Pannonischen Philharmonie unter Alois J. Hochstrasser ist nicht auf dem Wege zu internationaler Anerkennung und Beachtung – sie ist bereits dort angelangt. Wer in der Stadtpfarrkirche St. Xaver beim Orchesterkonzert mit Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie d-moll, op 125 in das bis am letzten Platz ausverkaufte Auditorium hinein hörte, konnte unschwer amerikanische, französische, deutsche, ungarische, italienische und slawische Gesprächsfetzen heraushören.
Es war sicher nicht nur das Interesse an dieser gewaltigen kompositorischen Leistung Beethovens und die Umsetzung in Leoben, es war ganz einfach der Ruf, der diesen musikalischen Wochen schon seit geraumer Zeit vorauseilt.
Und die Aufführung mit den Solisten Regine Hangler (Sopran), Christine von Esterházy (Mezzosopran), Johannes Chum (Tenor) und Hans Sisa (Bass), sowie dem Grazer Conzertchor mit dem Concert- Jugendchor ( unter Maria Fürntratt) und das Orchester der Pannonischen Philharmonie selbst? Eine internationale Besetzung, um die manche Sommerspiele Leoben beneiden und die für diese grandiose Leistung minutenlang mit Standing Ovations gefeiert wurde. Dieser Aufruf Beethovens zur Besinnung auf die höchsten menschlichen Ideale fand den Weg zu den Herzen der Musikfreunde – ein Wunsch den Stadtpfarrer Plöbst dem Abend zur Begrüßung mitgab.
Lange nach dem Verklingen des großartigen Hymnus an die Verbrüderung mag noch nachgeklungen haben, wie schon im ersten Satz diese Andeutung an die „Welt ohne Freude“ zu packen vermochte und daraus sich der „Kampf gegen das Bedrückende entwickelte. Vom manchmal fast derben Tänzerischen mit besinnlich Melodien vermengt, bereitete dann der zweite Satz das kantable Thema im Adagio vor, das schließlich in den strahlenden Schluss führt, in dem die Sinfonie zur Kantate wird. ===KlK===
Und die Aufführung mit den Solisten Regine Hangler (Sopran), Christine von Esterházy (Mezzosopran), Johannes Chum (Tenor) und Hans Sisa (Bass), sowie dem Grazer Conzertchor mit dem Concert- Jugendchor ( unter Maria Fürntratt) und das Orchester der Pannonischen Philharmonie selbst? Eine internationale Besetzung, um die manche Sommerspiele Leoben beneiden und die für diese grandiose Leistung minutenlang mit Standing Ovations gefeiert wurde. Dieser Aufruf Beethovens zur Besinnung auf die höchsten menschlichen Ideale fand den Weg zu den Herzen der Musikfreunde – ein Wunsch den Stadtpfarrer Plöbst dem Abend zur Begrüßung mitgab.
Lange nach dem Verklingen des großartigen Hymnus an die Verbrüderung mag noch nachgeklungen haben, wie schon im ersten Satz diese Andeutung an die „Welt ohne Freude“ zu packen vermochte und daraus sich der „Kampf gegen das Bedrückende entwickelte. Vom manchmal fast derben Tänzerischen mit besinnlich Melodien vermengt, bereitete dann der zweite Satz das kantable Thema im Adagio vor, das schließlich in den strahlenden Schluss führt, in dem die Sinfonie zur Kantate wird. ===KlK===



