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Gleiches Recht für Anrainer!

Die einfachste Lösung für die Problematik in der Roseggerstraße ist die Einführung einer Einbahn, aus der man in den Kreisverkehr einfahren kann. Als Ausfahrt vom Kreisverkehr können die Einbahnen in der Kaiserfeldgasse und Max Tendler – Straße bestehen bleiben. Genau diese Lösung forderte die ÖVP in den Gemeinderatsitzungen seit Einführung dieser schon mehrmals korrigierten, verpatzten Verkehrslösung.
Wozu wieder einen Gutachter beauftragen? Diese haben der Stadt Leoben und somit uns allen als Steuerzahler bereits € 59.000,- gekostet. Das nur dafür, dass die beiden Einbahnen in der Mühltaler Straße und über die Waasenbrücke schlussendlich wieder in den ursprünglichen Zustand rückgeführt wurden. Müssen wir nochmals tausende Euro ausgeben, damit die Roseggerstraße zur Einbahn werden kann? Der einfache Menschenverstand zählt hier in der Stadt Leoben nicht mehr! Es müssen immer Experten kommen, die weder hier wohnen noch die wirklichen örtlichen Gegebenheiten und die besseren Verkehrsflüsse kennen.

Eine Einbahnregelung wäre wesentlich günstiger. Die Parkspur könnte in einen Schrägparkplatz umgewandelt werden, um die Straße etwas zu verengen. Dadurch würden für die Innenstadt Parkplätze gewonnen und die Geschwindigkeit durch die Verengung reduziert werden. Die nach wie vor gefährliche Einfahrt in die Franz Josef-Straße würde es dann auch nicht mehr geben und die Menschen können sicher über den Gehweg gelangen. Bisher ist die Einsicht durch die Müllinsel sehr stark beeinträchtigt.

Daher die wiederholte Bitte an die Mehrheitsfraktion, sich dem Wunsch der Anrainer endlich zu beugen und die Einbahn in der Roseggerstraße einzuführen. Lassen wir diese Anrainer nicht noch länger auf eine Lösung warten, was durch einen Auftrag für ein Gutachten sogenannter Verkehrsexperten der Fall wäre. Noch dazu um sehr viel Geld, das wir besser für Leoben und die hier lebenden Menschen einsetzen und verwenden können!

Ing. Eva Maria Lipp, Vizebürgermeisterin Leoben