Stefani-Konzert der Werkskapelle Donawitz:
Von der Strauß-Familie bis Janauschek
Was den Wienern ihr Neujahrskonzert ist den Donawitzern ihr Stefani-Konzert der Werkskapelle der voestalpine – mit dem einzigen Unterschied: seit Jahren steht Theodor Demmel erfolgreich fix am Dirigentenpult. Den besten Beweis lieferte wieder einmal die Begeisterung der vielen Besucher und auch der zahlreich vertretenen Führungsetage.
Und das auf Grund eines anspruchsvollen und auch vielseitigen Programms, das sehr reizvoll von der„Juniors“ Kapelle (ausnahmsweise) unter der Leitung von Fritz Pfatschbacher, der Jahreszeit angepasst, eingeleitet wurde.
Nicht nur bekannte Marschmelodien und schwungvolle Polkas begeisterten neben Walzermelodien von Johann Strauß Sohn und dem ehemaligen Leobener Alfred Janauschek, sondern auch sinfonische Tongemälde und sogar ein „gesunder Musiksalat“, wie Moderator Fred Engelmaier launig Joachim Rhinows „Avocados“ ankündigte. Apropos Engelmaier, der die Zuhörer mit der „Apotheker Rundfahrt“ und sehr „sinnvollen“ Vorteilscards bekannt machte, muss man ihm wirklich zugute halten, dass er zu jenen „Ansagern“ zählt, die auch über sich selbst lachen kann, wenn er so über die Spaßgesellschaft und die Welt der Kinder zur eigenen Generation führt.
Wenn die Werkskapelle auf ihre eigene Jugendabteilung stolz ist, dann darf sie es im besonderen auch auf ihre Solisten sein, denn die Saxophonisten Alexandra Angerer mit Routinier Mitterböck bewiesen es in einem Arrangement von Mike Costello und Dr. Fritz Pfatschbacher und Mag. Manfred Bosilj waren in der Polka für zwei Klarinetten des Böhmischen Komponisten August Zitek einfach sensationell. Und wenn schon von Böhmen die Rede ist, so fühlte man sich wie auf einem echten Spaziergang in „Prager Gassen“ von Jaroslav Zeman.
Das ist übrigens eine der besonderen Stärken dieses homogenen Klangkörpers, dass die musikalische Durchgestaltung des Programms die jeweilige Stimmung sehr gut beschwört. Das machte auch der Ausklang mit dem „Tanz der bunten Waffenröcke der großen Schweigerin“, der traditionellen Radetzky Marsch bewusst. =kk=
Nicht nur bekannte Marschmelodien und schwungvolle Polkas begeisterten neben Walzermelodien von Johann Strauß Sohn und dem ehemaligen Leobener Alfred Janauschek, sondern auch sinfonische Tongemälde und sogar ein „gesunder Musiksalat“, wie Moderator Fred Engelmaier launig Joachim Rhinows „Avocados“ ankündigte. Apropos Engelmaier, der die Zuhörer mit der „Apotheker Rundfahrt“ und sehr „sinnvollen“ Vorteilscards bekannt machte, muss man ihm wirklich zugute halten, dass er zu jenen „Ansagern“ zählt, die auch über sich selbst lachen kann, wenn er so über die Spaßgesellschaft und die Welt der Kinder zur eigenen Generation führt.
Wenn die Werkskapelle auf ihre eigene Jugendabteilung stolz ist, dann darf sie es im besonderen auch auf ihre Solisten sein, denn die Saxophonisten Alexandra Angerer mit Routinier Mitterböck bewiesen es in einem Arrangement von Mike Costello und Dr. Fritz Pfatschbacher und Mag. Manfred Bosilj waren in der Polka für zwei Klarinetten des Böhmischen Komponisten August Zitek einfach sensationell. Und wenn schon von Böhmen die Rede ist, so fühlte man sich wie auf einem echten Spaziergang in „Prager Gassen“ von Jaroslav Zeman.
Das ist übrigens eine der besonderen Stärken dieses homogenen Klangkörpers, dass die musikalische Durchgestaltung des Programms die jeweilige Stimmung sehr gut beschwört. Das machte auch der Ausklang mit dem „Tanz der bunten Waffenröcke der großen Schweigerin“, der traditionellen Radetzky Marsch bewusst. =kk=



