Gedenksymposium „200 Jahre Peter Tunner“
Seine Bedeutung als Professor für Bergwesen
24. Jun 2009/07:54/ Abgelegt in:Lokal
Unter den sieben Vorträgen – neben allen Grußadressen – zum eintägigen Gedenksymposium anlässlich des 200. Geburtstages von Peter Ritter von Tunner, dem ersten Leiter der Steirisch- Ständischen montanistischen Lehranstalt zu Vordernberg und Leoben verdiente einer ganz besondere Beachtung. Es war dies das Thema „Peter Tunner als Professor für Bergwesen“ von em.o. Univ. Prof. Günter Fettweis. Immerhin setzte er sich mit einem enorm wichtigen Abschnitt der Montangeschichte auseinander, denn alles hätte ohne den nötigen Rohstoff nicht jenen Aufschwung nehmen können, der der Obersteirischen Eisen- Industrie und der Montanuniversität auch in der Gegenwart zukommt.
„Wegen der herausragenden Bedeutung von Peter Tunner als Eisen-Hüttenmann (immerhin die älteste Lehrkanzel) bleibt vielfach – um nicht zu sagen: in der Regel – zu wenig beachtet, dass er sein ganzes Berufsleben lang in bemerkenswerter Weise auch bergbaukundlich und als übergeordneter Montanist tätig war”, unterstrich dabei Professor Fettweis. Dabei ist dies außer durch seine Ernennung zum Professor für Berg- und Hüttenwesen auch durch seine familiäre Herkunft und seine Ausbildung in Wien bestimmt worden.
Um dies auch entsprechend zu belegen, gliederte Professor Fettweis seine Betrachtungen in die Abschnitte Ausbildung, Vorgeschichte der Ernennung zum Professor für Berg- und Hüttenwesen, Studienreisen und Weiterbildung, Lehre und Wissenschaftliche Arbeiten. Dass Peter Tunner am Beginn kein eigentlicher Lehrplan zum Bergwesen vorlag, dass er sich Bergbaukunde im deutschen Freiberg aneignete, dass er Erkenntnisse in einer ersten Handschrift weitergab, dass er das berühmte Werk von Agricola durch innovative Technik und Abbauverfeinerungen ausbaute und dass er Gebirgsbeherrschung, Aufbereitung und Lagerstättenkunde seinen Studenten vermittelte, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Dies alles zeigt aber vor allem sehr deutlich auf, dass Peter Ritter von Tunner sehr bewusst auch Bergmann war. ===kk===
Um dies auch entsprechend zu belegen, gliederte Professor Fettweis seine Betrachtungen in die Abschnitte Ausbildung, Vorgeschichte der Ernennung zum Professor für Berg- und Hüttenwesen, Studienreisen und Weiterbildung, Lehre und Wissenschaftliche Arbeiten. Dass Peter Tunner am Beginn kein eigentlicher Lehrplan zum Bergwesen vorlag, dass er sich Bergbaukunde im deutschen Freiberg aneignete, dass er Erkenntnisse in einer ersten Handschrift weitergab, dass er das berühmte Werk von Agricola durch innovative Technik und Abbauverfeinerungen ausbaute und dass er Gebirgsbeherrschung, Aufbereitung und Lagerstättenkunde seinen Studenten vermittelte, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Dies alles zeigt aber vor allem sehr deutlich auf, dass Peter Ritter von Tunner sehr bewusst auch Bergmann war. ===kk===



