ÖVP-Vzbgm. Ing. Eva Maria Lipp spricht sich klar
gegen eine Überbrückungshilfe aus:
Kein Fall für die öffentliche Hand
11. Mar 2009/10:56/ Abgelegt in:Politik / Wirtschaft
„Die Stadtgemeinde Leoben braucht das EurAsiaMed mit keinem einzigen Cent zu unterstützen“, so die klare Botschaft von Leobens ÖVP-Vzbgm. Ing. Eva Maria Lipp zum heute öffentlich gemachten Liquiditätsengpass des EurAsiaMeds. „Zum einen deshalb, weil selbst bei einer Überbrückungshilfe, über einen Zuschuss will ich da sowieso nicht reden, die Frage zu stellen ist, warum die Stadtgemeinde nicht jedes Leobener Unternehmen mit 200.000 Euro ausstattet. Und zum zweiten gerade aufgrund der von uns immer kritisierten Konstruktion, dass der Leobener Stadtamtsdirektor direkt in dieses Unternehmen involviert ist. Das ergibt, und zwar bei jeder Form der Unterstützung, von vornherein eine schiefe Optik“, so Lipp.
Für absolut lächerlich hält Lipp den von Alfred Strassegger angeführten Grund des Absprungs der chinesischen Partner: „Jetzt zu behaupten, dass die Abschiebung von 17 chinesischen Arbeitern, diese Sache liegt jetzt rund ein Jahr her, zum Liquiditätsengpass geführt haben soll, ist wohl völlig an den Haaren herbeigezogen. Viel interessanter in diesem Zusammenhang wäre eine Offenlegung der bezogenen Gehälter der EurAsiaMed-Geschäftsführung. Da gibt es Gerüchte über astronomische Monatsgehälter, vielleicht sind die ja der Grund der Liquiditätskrise?“ Der Name Alfred Strassegger soll ja seinerzeit beim BFI Steiermark in Verbindung mit dem ZAT und geplanten Studienreisen nach Dubai bereits für einen sehr lockeren Umgang mit Geld gestanden sein.
Prinzipiell sei das EurAsiaMed eine sehr gute Sache, so Lipp. „Gesundheit in Verbindung mit Wellness liegt sicher im Trend der Zeit, da gibt es sogar die neue Wortschöpfung healthness dafür. Aber das muss alles in einem geordneten Maß und auf einer gesunden wirtschaftlichen Basis, die ohne Hilfe der Gemeinde auskommen muss, stattfinden“, so die klare Ansage von Lipp.
Prinzipiell sei das EurAsiaMed eine sehr gute Sache, so Lipp. „Gesundheit in Verbindung mit Wellness liegt sicher im Trend der Zeit, da gibt es sogar die neue Wortschöpfung healthness dafür. Aber das muss alles in einem geordneten Maß und auf einer gesunden wirtschaftlichen Basis, die ohne Hilfe der Gemeinde auskommen muss, stattfinden“, so die klare Ansage von Lipp.



