Galakonzert in der Vielfalt lag die Ausdruckskraft
Galakonzert der Werkskapelle voestalpine
21. Apr 2009/07:41/ Abgelegt in:Kultur
„Ein großes Werk in kleiner Besetzung“ durfte mit Recht das Fagott-Konzert in B-Dur KV 191 von Wolfgang A. Mozart angekündigt werden. Es war nicht nur die Begegnung mit einem brillanten Solist, wie Mag. Erhard Koch (Fagott) sondern die Dokumentation der Vielseitigkeit, in der die Werkskapelle Donawitz unter ihrem Dirigenten Theodor Demmel zuhause ist.
Das gesamte Programm des Galakonzertes 2009 im Großen Kammersaal war aber nicht nur von dieser Tatsache gekennzeichnet, sondern überraschte zudem mit einer höchst erfreulichen Präsentation der 13 Schüler/Innen die von Mitwirkenden des Blasorchesters im Einzelunterricht an die Aufgaben der gehobenen Blasmusik herangeführt werden. Bachelor Kurt Berger war ihnen dabei mit einigen Orchestermitgliedern verständnisvoller Leiter. Und Werner Brandl und Manfred Bosilj sorgten als Tiger bzw. Bär für humorvolle Auflockerung.
Es ist eigentlich schwierig Schwerpunkte herauszuheben, denn da waren etliche positive Überraschung mitenthalten. So etwa die bravouröse „Burleske“ von Eduard Kudelasek mit Heimo Mair (Trompete) oder die beiden Ausschnitte aus den Musicals „Cats“ (A.L. Webber) und „West Side Story“ (L. Bernstein). Und gerade bei Letzterem kam jener verbindende Gedanke wieder zum Durchbruch, der am Beginn des Konzertes stand – das Thema Liebe! Hat die „West Side Story“ mit ihrem grandiosen Einschlag in die Musik der Karibik die Hoffnung auf Liebe in das fehlende Happy End gestellt, so war Giacomo Puccinis „Nessun dorma“ aus seiner letzten Oper, der „Turandot” und Giuseppe Verdis „ Macht des Schicksa”l – gehaltvoll und überzeugend vom Blasorchester transportiert – ebenso von unerfüllter Liebe gekennzeichnet. Nicht unerwähnt sollen die Polka von Vinzenz Keimel (der Komponist war anwesend) und der „Josef- Mülner –Konzertmarsch“ (der Vorstandsdirektor und Präsident der Werkskapelle wurde von dem sehr informativen und präzisen Moderator Dr. Glanz begrüßt) bleiben.
Dass der Abend traditionell mit dem Radetzkymarsch – der heimlichen Hymne Österreichs ausklang – unterstrich die eingangs aufgezeigte Vielseitigkeit. ===kk===
Es ist eigentlich schwierig Schwerpunkte herauszuheben, denn da waren etliche positive Überraschung mitenthalten. So etwa die bravouröse „Burleske“ von Eduard Kudelasek mit Heimo Mair (Trompete) oder die beiden Ausschnitte aus den Musicals „Cats“ (A.L. Webber) und „West Side Story“ (L. Bernstein). Und gerade bei Letzterem kam jener verbindende Gedanke wieder zum Durchbruch, der am Beginn des Konzertes stand – das Thema Liebe! Hat die „West Side Story“ mit ihrem grandiosen Einschlag in die Musik der Karibik die Hoffnung auf Liebe in das fehlende Happy End gestellt, so war Giacomo Puccinis „Nessun dorma“ aus seiner letzten Oper, der „Turandot” und Giuseppe Verdis „ Macht des Schicksa”l – gehaltvoll und überzeugend vom Blasorchester transportiert – ebenso von unerfüllter Liebe gekennzeichnet. Nicht unerwähnt sollen die Polka von Vinzenz Keimel (der Komponist war anwesend) und der „Josef- Mülner –Konzertmarsch“ (der Vorstandsdirektor und Präsident der Werkskapelle wurde von dem sehr informativen und präzisen Moderator Dr. Glanz begrüßt) bleiben.
Dass der Abend traditionell mit dem Radetzkymarsch – der heimlichen Hymne Österreichs ausklang – unterstrich die eingangs aufgezeigte Vielseitigkeit. ===kk===



