Theatergruppe Trofaiach:
Ein Feuerwerk des Humors!
23. Feb 2009/09:03/ Abgelegt in:Kultur
„Glocken, Hahn und Blasmusik“ – 5 mal ausverkauft!
Was kann es für eine Laienspielgruppe Erfreulicheres geben, als zum Ausklang der Premiere verkünden zu können: „Wir sind in allen Vorstellungen so gut wie ausverkauft !“ Die paar Restkarten für 27. und 28, Februar werden kaum die Nachfrage decken können. Die jährlichen Aufführungen der Theatergruppe Trofaiach im Pfarrsaal genießen nicht nur einen guten Ruf, sondern haben in zehn Jahren des Geschehens rund 70.000 Euro für wohltätige, soziale Projekte hereingebracht.
Was kann es für eine Laienspielgruppe Erfreulicheres geben, als zum Ausklang der Premiere verkünden zu können: „Wir sind in allen Vorstellungen so gut wie ausverkauft !“ Die paar Restkarten für 27. und 28, Februar werden kaum die Nachfrage decken können. Die jährlichen Aufführungen der Theatergruppe Trofaiach im Pfarrsaal genießen nicht nur einen guten Ruf, sondern haben in zehn Jahren des Geschehens rund 70.000 Euro für wohltätige, soziale Projekte hereingebracht.
Und wenn auf der Bühne bewährte Kräfte auch dieses Mal ein wahres Feuerwerk an Komik entzündeten, so darf man dabei nicht die vielen Kräfte hinter den Kulissen vergessen, die in der Vorbereitung und Abwicklung fleißigst mitgewirkt haben, was auch mit Beifallsstürmen am Schluss der Premiere gewürdigt wurde.
„Glocken, Hahn und Blasmusik“ unter der Regie von Christian Stary- dem neuen Spielleiter – war in seiner Turbulenz und Dialogdichte ein recht schwieriges Stück, bei dem man den flüssigen Ablauf und das gute Stellungsspiel aller Mitwirkenden auf engstem Raum bewundern musste. Zahlreiche „Streitgespräche“ und sehr überraschende Positionen erforderten ein hohes Maß an Textsicherheit, das von Monika Widek als Souffleuse dezent unterstützt wurde. Dass auch die kleineren Rollen wirkungsvoll besetzt waren, gab den zentralen Gestalten Bürgermeister (Heli Wenninger), Geschäftsfrau und Dorftratsche Emma (Liesbeth Aigner) und vor allem dem Amtsdiener (Willi Sagmeister) den nötigen Rückhalt. So waren etwa die Gemeindesekretärin Hannelore ( Andrea Huber), die heiratswütige Rosalinde Schneckenberger (Renate Schubert), die Bürgermeistergattin (Elfi Brandl), die ehepaarliche Landplage Silberstein (Heidi Krainz und Werner Pfann), Kapellmeister Anton (Kurt Keller) und der urkomische Professor Gottlieb (Nike Kovacsics) von pointenreichem Inhalt, der mitriss und den einen oder anderen „Hänger” locker vergessen ließ. Zentrale Figur war aber–und das sollte man nicht vergessen, ohne die Leistung aller zu schmälern – Amtsdiener Josef (Willi Sagmeister) dessen durchtriebene Pfiffigkeit an große Paraderollen erinnerte.
===kurt kraus===
„Glocken, Hahn und Blasmusik“ unter der Regie von Christian Stary- dem neuen Spielleiter – war in seiner Turbulenz und Dialogdichte ein recht schwieriges Stück, bei dem man den flüssigen Ablauf und das gute Stellungsspiel aller Mitwirkenden auf engstem Raum bewundern musste. Zahlreiche „Streitgespräche“ und sehr überraschende Positionen erforderten ein hohes Maß an Textsicherheit, das von Monika Widek als Souffleuse dezent unterstützt wurde. Dass auch die kleineren Rollen wirkungsvoll besetzt waren, gab den zentralen Gestalten Bürgermeister (Heli Wenninger), Geschäftsfrau und Dorftratsche Emma (Liesbeth Aigner) und vor allem dem Amtsdiener (Willi Sagmeister) den nötigen Rückhalt. So waren etwa die Gemeindesekretärin Hannelore ( Andrea Huber), die heiratswütige Rosalinde Schneckenberger (Renate Schubert), die Bürgermeistergattin (Elfi Brandl), die ehepaarliche Landplage Silberstein (Heidi Krainz und Werner Pfann), Kapellmeister Anton (Kurt Keller) und der urkomische Professor Gottlieb (Nike Kovacsics) von pointenreichem Inhalt, der mitriss und den einen oder anderen „Hänger” locker vergessen ließ. Zentrale Figur war aber–und das sollte man nicht vergessen, ohne die Leistung aller zu schmälern – Amtsdiener Josef (Willi Sagmeister) dessen durchtriebene Pfiffigkeit an große Paraderollen erinnerte.
===kurt kraus===



