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VP-Vzbgm. Ing. Eva Maria Lipp: Bildungsstadt

Leoben forcieren ist das Gebot der Stunde

Die Stadt Leoben muss sich nicht nur als Universitätsstadt, sondern zusätzlich auch als Stadt der Bildung vermarkten. In Leoben gibt es ein großes Bildungsangebot, welches weit über den Pflichtschulbereich hinaus reicht. Gerade jetzt vor den Semesterferien stehen viele Jugendliche vor der Entscheidung, welche Fachrichtung sie am besten einschlagen sollen. Da ist eine Offensive in der Bildungspolitik auch seitens der Stadt Leoben das Gebot der Stunde!“, so Leobens VP-Vzbgm. Ing. Eva Maria Lipp.
Gerade in Zeiten von Kurzarbeit, Personalreduktionen und einer verschärften Lage am Arbeitsmarkt ist Investition in Bildung unbedingt vonnöten: „So halte ich etwa die eingerichtete Arbeitsstiftung der AT&S Hinterberg, die Menschen mit Arbeitsplatzverlust die Möglichkeit bietet, die Zeit ohne Arbeit mit Aus- und Weiterbildung zu nutzen, für sehr vernünftig. Denn eines beweist jede Arbeitslosenstatistik: je besser die Menschen ausgebildet sind, desto besser sind ihre Chancen am Arbeitsmarkt. Bildung schafft mehr Arbeitssicherheit“, bringt Lipp die Devise auf den Punkt.

Zwei Schlussfolgerungen zieht Lipp daraus: „Für eine Region, für eine Stadt ist es für die Zukunft von besonderer Bedeutung, dass möglichst viele Fachkräfte und Akademiker zur Verfügung stehen. Insofern muss die Bildungs- und Universitätsstadt Leoben viel stärker vermarktet werden. In einer solchen Vermarktungsoffensive sehe ich zudem den Anreiz für alle unsere Schulen, in Zukunft noch weitere Bildungsschwerpunkte zu erarbeiten und einzuführen, um für den künftigen Arbeitsmarkt gerüstet zu sein.“

Die zweite Schlussfolgerung Lipps ist, dass jeder Euro, der in den Ausbau, in die Verbesserung des Bildungsstandortes investiert wird, gut angelegtes Geld sei: „Da erfüllt es mich dann mit Bitterkeit, dass seitens des Bundes die Steiermark sehr stark vernachlässigt wird. Auf der in einer landesweit erscheinenden Tageszeitung veröffentlichten Liste aller gefährdeten infrastrukturellen Schulprojekte finden sich leider auch zwei Projekte aus Leoben, nämlich die HBLA und das BG/BRG Leoben1, das so genannte Alte Gymnasium. Da geht mein Appell an die SPÖ, bei ihrer Ministerin Claudia Schmied dafür zu sorgen, dass in den kommenden Jahren Bildung nicht eingespart wird, sondern als direkte Investition in die Zukunft auch umgesetzt wird“, so Lipp abschließend.