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Grüne: „Gaskrise muss obersteirische

Kommunen zum Umdenken bewegen!“

Ingrid Lechner-Sonnek und Lambert Schönleitner fordern Energiewende in obersteirischen Städten und Gemeinden. Und: Gaskraftwerkspläne in Zeltweg müssen endgültig vom Tisch! „Die aktuelle Gaskrise muss die obersteirischen Städte und Gemeinden endlich zum Umdenken bewegen“, fordern heute die Landtagsklubobfrau der steirischen Grünen, Ingrid Lechner-Sonnek und Obersteiermarksprecher LAbg. Lambert Schönleitner unisono.
 Diese Aufforderung richten die Grünen heute speziell an jene Gemeinden, die ihre Bevölkerung selbst mit Gas „versorgen“ – also etwa Leoben und Kapfenberg (jeweils Stadtwerke). „Gerade in den Ballungsgebieten muss endlich begonnen werden, Wärme und Stromerzeugung zu koppeln – und gleichzeitig massiv auf Erneuerbare Energien wie zum Beispiel Biomasse gerade in der holzreichen Obersteiermark zu setzen“, so Schönleitner. „Die Obersteiermark muss endlich raus aus Öl, Gas und Kohle!“
 
Außerdem fordern die Grünen heute, dass „die immer wieder auftauchenden Pläne für ein Mega-Gaskraftwerk in Zeltweg, endgültig vom Tisch sein müssen“, betont Lechner-Sonnek. Denn: „Schon die Entscheidung in Mellach ein solches zu bauen, war ein schwerer energiepolitischer Fehler von SPÖ und ÖVP – jetzt muss mit den Träumereien ein solches auch im Aichfeld zu errichten, Schluss sein!“
 
Das Fazit der Grünen: „Die obersteirische Energieversorgung muss raschest möglich in die Obersteiermark geholt werden – ohne Abhängigkeiten zu Putin & Co.!“ Dass diese Entscheidung auch – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen – einen enormen Beschäftigungseffekt hätte, bewies ja auch eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie, in der Dr. Binder-Krieglstein 8.000 neue obersteirische Arbeitsplätze durch die Energiewende errechnete.