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Montanuni: Ozon aus der Flasche

Oxy3 entwickelte gemeinsam mit der Montanuniversität Leoben ein System, um Ozon auf Knopfdruck zu generieren und es in entsprechender Konzentration einfach, effizient, mobil und kostengünstig zur Verfügung zu stellen.
Oxy3 geht aus dem Spin-Off-Center ZAT (Zentrum für Angewandte Technologie) der Montanuniversität Leoben hervor. Mag. Andreas Egger entwickelte gemeinsam mit Kollegen der Karl-Franzens-Universität Graz und Mitarbeitern des Außeninstituts der Montanuniversität die Idee „Ozon aus der Flasche“.

Wozu braucht man Ozon? Die Anwendung von Ozon ist generell sehr vielfältig und nichts Neues. Ozon ist ein umweltfreundliches und starkes Oxidationsmittel und kann überall dort eingesetzt werden, wo Schad- oder Störstoffe durch Oxidationsprozesse effizient und ohne Bildung von schädlichen Nebenprodukten beseitigt werden sollen. Ozon wird in der Wasser- und Luftaufbereitung sowie in Labors benötigt. „Ozon kann für die Reinigung von Schwimmbädern ebenso verwendet werden wie für die Trinkwasseraufbereitung“, erklärt Mag. Robert Hermann vom Außeninstitut. In der Industrie wird Ozon vor allem in Bleichprozessen, bei der Desinfektion und bei der Oxidation eingesetzt.

Das Oxy3 Ozonerzeugungsaggregat zeichnet sich durch einfache Bedienung aus. „Das Aggregat wird an eine handelsübliche Sauerstoffflasche angeschlossen und es entstehen keinerlei Wartungsarbeiten“, erklärt Hermann. Für die Bedienung sind weder elektronische Steuerungs- noch Regeleinheiten vonnöten und durch die kompakte Bauweise gibt es auch keine Lagerproblematik. Die Ozonproduktion funktioniert „just in time“ und die Produktion kann auf Knopfdruck jederzeit gestoppt werden. Besonders erwähnenswert ist die Umsetzung von der Idee zum Produkt.