Nikolaus- Ein Insider berichtet
Als Nikolaus war ich am 5. Dezember auch heuer wieder unterwegs, um Kindern eine Freude zu bereiten. So nervös wie viele Kinder sind, wenn ich über die Schwelle ihres Wohnzimmer trete, so nervös bin auch ich am Anfang unter meinem Kostüm, wenngleich ein dicker Bart und die Bischofskappe eventuelle Anzeichen davon verdecken.
Gilt es doch, schüchterne, offene, kleine und größere Kinder zu besuchen und man weiß nie, mit wem man es jetzt zu tun hat. Auch kritische Fragen in kindlicher Direktheit wie „Trägt der Nikolaus immer Turnschuhe?" müssen beantwortet werden. In beeindruckender Manier bereiten sich viele Eltern mit ihren Kinder vor, laden die ganze Familie ein und empfangen mich als Vorboten der Weihnachtszeit. Es ist bewegend, wenn die Augen der Kinder leuchten, die überzeugt sind, dass hier der echte und gütige Nikolaus steht um sie für ihre Taten über das Jahr zu belohnen. Das Erstaunen „woher der Nikolaus das wohl weiß" ist bei manchen Kinder sehr tief und rührend.
Begeistert war ich auch von einstudierten Liedern, Gedichten und Geschichten, selbst gemalten Bildern für den Nikolaus und allerlei Basteleien, die die Kinder offenbar Tage vorher einstudiert bzw.
angefertigt hatten. Auch Kekse und Tee bekommt man zuweilen angeboten, deren Konsum allerdings durch die Verkleidung, die ja für die Kinder echt erscheinen soll, etwas schwer fällt. Obwohl der Gang von Haus zu Haus (10 Stationen an einem Abend) oft anstrengend ist, wird die Mühe vielfach belohnt durch die ehrliche und vom tiefsten Inneren kommende Freude der Kinder, die sich noch mit der Legende des Heiligen Bischof Nikolaus identifizieren und vor allem an sie glauben können. Text: Johannes Gsaxner / Fotos: Sonja Hörl
Begeistert war ich auch von einstudierten Liedern, Gedichten und Geschichten, selbst gemalten Bildern für den Nikolaus und allerlei Basteleien, die die Kinder offenbar Tage vorher einstudiert bzw.
angefertigt hatten. Auch Kekse und Tee bekommt man zuweilen angeboten, deren Konsum allerdings durch die Verkleidung, die ja für die Kinder echt erscheinen soll, etwas schwer fällt. Obwohl der Gang von Haus zu Haus (10 Stationen an einem Abend) oft anstrengend ist, wird die Mühe vielfach belohnt durch die ehrliche und vom tiefsten Inneren kommende Freude der Kinder, die sich noch mit der Legende des Heiligen Bischof Nikolaus identifizieren und vor allem an sie glauben können. Text: Johannes Gsaxner / Fotos: Sonja Hörl



