Rathaus steht vor Sanierung –
Tintenburg im Rückwärtsgang
24. Jun 2008/22:28/ Abgelegt in:Lokal
In die Jahre gekommen ist das Leobener Rathaus, das Mitte Juli vor 35 Jahren eröffnet wurde. Da eine umfassende Sanierung mit einer Wärmedämmung unumgänglich ist, überlegt man schon jetzt, wohin die Büros ausgesiedelt werden können. Eine Mögichkeit wäre der Congreß im Alten Rathaus, den ab Herbst auch die Montanuniversität während ihres Umbaues für Hörsäle nutzt.
Als das vom damaligen Stadtbaudirektor Kurt Thornton geplante Neue Leobener Rathaus am 14. Juli 1973 feierlich eröffnet wurde, war es ein Musterbeispiel der modernen Architektur mit viel Glas und zweckmäßigen, hellen Räumen. „Es war eine perfekte Planung und von hoher Qualität angefangen von den großen Fenstern, die viel Licht in die Büros bringen bis zu den breiten langen übersichtlichen Gängen“, schwärmt auch der jetzige Stadtbaudirektor Heimo Berghold.
„Nach 35 Jahren gibt es nun aber Mängel an allen Ecken“, meint Bürgermeister Matthias Konrad. “Es rinnt beim Flachdach herein, und die Fenster, vor allem die Alurahmen sind undicht“. Dazu macht die nicht vorhandene Dämmung in den heißen Sommertagen besonders in den westlich gelegenen Zimmern jede Büroarbeit zur Qual. Eine Klimaanlage lehnen aber sowohl Konrad als auch Baudirektor Berghold dankend ab. Eine solche wäre nicht optimal, da man dann kein Fenster mehr öffnen darf und außerdem sehr teuer. Berghold spricht sogar von einem „energietechnischen Schwachsinn“, da sie viel Strom braucht.
Für Bürgermeister und Baudirektor steht somit fest, daß die Fassade gedämmt werden, die Fenster auf den heutigen technischen Stand erneuert werden müssen. Dass die Sanierung teuer werden wird, ist Berghold klar, weit größeres Kopfzerbrechen bereite ihm allerdings, wie diese durchgeführt werden soll, damit der Bürobetrieb mit den über 100 Beamten aufrechterhalten werden kann. Konrad: “Ich habe alle Abteilungsleiter gebeten, sich Gedanken wegen der Sanierung zu machen. Ich bitte um Vorschläge“.
Einig ist man sich, daß eine stockweise Sanierung schon aus Lärmgründen nicht durchgeführt werden wird. Zur Diskussion steht eine Sanierung in zwei Abschnitten, nämlich die Nord- und Südseite. Dann müßten viele Büros während der Arbeiten anderswo untergebracht werden. Zur Diskussion steht dabei u.a. das alte Rathaus am Hauptplatz, das ab Herbst bis Sommer 2009 auch die Montanuniversität als Ausweichlokal für Vorlesungen gewählt hat.
Konrad verriet dem Schreiber dieser Zeilen noch eines: „In der nächsten Gemeinderatssitzung bringen wir einen Antrag ein, die Rathauspassage zu kaufen. Bekanntlich hat man bereits in der letzten Sitzung die Tiefgarage gekauft. Damit wäre dann der gesamte Komplex des Alten Rathauses mit Congreß bis auf das Hotel in der Hand der Gemeinde.
„Nach 35 Jahren gibt es nun aber Mängel an allen Ecken“, meint Bürgermeister Matthias Konrad. “Es rinnt beim Flachdach herein, und die Fenster, vor allem die Alurahmen sind undicht“. Dazu macht die nicht vorhandene Dämmung in den heißen Sommertagen besonders in den westlich gelegenen Zimmern jede Büroarbeit zur Qual. Eine Klimaanlage lehnen aber sowohl Konrad als auch Baudirektor Berghold dankend ab. Eine solche wäre nicht optimal, da man dann kein Fenster mehr öffnen darf und außerdem sehr teuer. Berghold spricht sogar von einem „energietechnischen Schwachsinn“, da sie viel Strom braucht.
Für Bürgermeister und Baudirektor steht somit fest, daß die Fassade gedämmt werden, die Fenster auf den heutigen technischen Stand erneuert werden müssen. Dass die Sanierung teuer werden wird, ist Berghold klar, weit größeres Kopfzerbrechen bereite ihm allerdings, wie diese durchgeführt werden soll, damit der Bürobetrieb mit den über 100 Beamten aufrechterhalten werden kann. Konrad: “Ich habe alle Abteilungsleiter gebeten, sich Gedanken wegen der Sanierung zu machen. Ich bitte um Vorschläge“.
Einig ist man sich, daß eine stockweise Sanierung schon aus Lärmgründen nicht durchgeführt werden wird. Zur Diskussion steht eine Sanierung in zwei Abschnitten, nämlich die Nord- und Südseite. Dann müßten viele Büros während der Arbeiten anderswo untergebracht werden. Zur Diskussion steht dabei u.a. das alte Rathaus am Hauptplatz, das ab Herbst bis Sommer 2009 auch die Montanuniversität als Ausweichlokal für Vorlesungen gewählt hat.
Konrad verriet dem Schreiber dieser Zeilen noch eines: „In der nächsten Gemeinderatssitzung bringen wir einen Antrag ein, die Rathauspassage zu kaufen. Bekanntlich hat man bereits in der letzten Sitzung die Tiefgarage gekauft. Damit wäre dann der gesamte Komplex des Alten Rathauses mit Congreß bis auf das Hotel in der Hand der Gemeinde.



