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Gebührenklau an Studenten - ein netter

Willkommensgruß der Stadtregenten!

Die StudentInnen der Montanuniversität Leoben werden mit Anfang Oktober ihr Studium fortsetzen. Das heißt, sie werden Leoben in gewissen Bereichen wieder munter machen. Nur was erwartet die für die Stadt Leoben so heiß ersehnten Studenten hier? Jene Studenten, die den Namen Leoben durch ihre Alma Mater in die ganze Welt hinaustragen?
Es scheint und ist vieles mehr als widersprüchlich. Der SPÖ Infrastrukturminister und nunmehrige SPÖ Bundesparteivorsitzende fordert mit heutigem Tag in einer Parlamentssitzung die Abschaffung der Studiengebühren. Dass dies als Wahlversprechen von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer nicht umgesetzt werden konnte, zeigte von Anfang an die die Führungsschwäche vom „Sandkistenkanzler“. Nur: Was hätte es gebracht? Denn jene, die es gebraucht haben, konnten die Gebühr über die Studienbeihilfe zurück erlangen. Beste Bildung für die Kinder ist allen Eltern wichtig! Die soziale Treffsicherheit mit Unterstützung durch die Studienbeihilfe war immer gegeben.

In Leoben denken jene aus der Partei des Noch-Bundeskanzlers Gusenbauer anders. Sie führen in der Innenstadt, also auch im Umfeld der Montanuniversität, saftige Parkgebühren ein. Für Studenten mit Zweitwohnsitz in Leoben und einem (oft auf den Namen eines Elternteiles) angemeldeten Auto gibt es ein Parken nur um € 240,- pro Jahr (wie für Einpendler) oder eben € 2,70 pro Tag. „Unleistbar!“, sagen die bereits zurückgekehrten StudentInnen, die von der Einführung der Parkgebühren überrascht wurden. Denn seitens der SPÖ Mehrheitsfraktion wurde diese im Gemeinderat Anfang Juli beschlossen. Genau dies beklagt beispielsweise eine Studentin aus Hartberg, die ein ungutes Gefühl hat, mit ihrem Auto einen von vielen Pendlern gebrauchten Parkplatz aus finanziellen Gründen verstellen zu müssen.

StudentInnen verstehen die Stadt Leoben nicht mehr! Bürgermeister Dr. Matthias Konrad - ebenso SPÖ wie Noch-Kanzler Gusenbauer - prahlt überall mit der Montanuniversität und wie sehr er sie schätze und fördere. Nur: dazu gehören auch die nach Leoben kommenden StudentInnen, die hier in der Zeit des Studiums ihren Lebensmittelpunkt aufbauen. Lebensmittelpunkt heißt hier leben, sich hier wohl fühlen und hier zu leben sich auch leisten können. Wer denkt an die Eltern dieser StudentInnen? Sie wollen ihren Kindern auch die beste Bildung bieten und möchten nicht mit Parkgebühren für das Auto, welches die Kinder fahren dürfen, bestraft werden. Das alles ist SPÖ – Sozialpolitik!

Das spürbare Zeichen der Leobener SPÖ gegen die Teuerung ist ein deutlicher finanzieller Mehraufwand für die in den nächsten Wochen rückkehrenden jungen Damen und Herren. Das ist Schritt zwei gegen die jungen Menschen und Bildungsfreudigen der Montan-Universität Leoben. Denn mit den für viele nicht leistbaren Eintrittspreisen im Asia Spa wurde unseren langjährigen Gästen und Bewohnern – den StudentInnen der Alma Mater Liubiensis – bereits ein wertvoller Teil des Willkommenseins, des Wohlbefindens mit den mehr als überhöhten Eintrittspreises genommen.

Ing. Eva Maria Lipp
Vizebürgermeisterin