„Halbherziger Widerstand gegen das
geplante Schubhaftzentrum Leoben“
01. Aug 2008/16:03/ Abgelegt in:Leserbriefe
Bisher konnte man lediglich aus den Medien erfahren, dass in unmittelbarer Nachbarschaft der Bürgerwaldsiedlung in Leoben ein Schubhaftzentrum gebaut werden soll.
Nunmehr hat der Obmann der Wohnbaugenossenschaft SPÖ-Stadtrat Anton Lang mich und die übrigen Mieter der hauptsächlich durch Familien bewohnten Siedlung in einem Schreiben von diesem Vorhaben des Innenministeriums informiert und gleichzeitig mitgeteilt, dass er dem Ansinnen der Bürgerinitiative „gegen ein Schubhaftzentrum Leoben“ ( NAbg. a.D. Dr.Udo Grollitsch) nicht stattgeben werde, in Nähe der Bürgerwaldsiedlung eine Demonstration zuzulassen, wie sie für September begehrt wurde.
Nunmehr hat der Obmann der Wohnbaugenossenschaft SPÖ-Stadtrat Anton Lang mich und die übrigen Mieter der hauptsächlich durch Familien bewohnten Siedlung in einem Schreiben von diesem Vorhaben des Innenministeriums informiert und gleichzeitig mitgeteilt, dass er dem Ansinnen der Bürgerinitiative „gegen ein Schubhaftzentrum Leoben“ ( NAbg. a.D. Dr.Udo Grollitsch) nicht stattgeben werde, in Nähe der Bürgerwaldsiedlung eine Demonstration zuzulassen, wie sie für September begehrt wurde.
Im Namen vieler Mieter möchte ich mein Befremden über diese ablehnende Haltung gegenüber einer Bürgerinitiative ausdrücken, die eigentlich den Bedenken der Bewohner Rechnung trägt.
Im gleichen Schreiben teilt Herr Lang mit, dass es ihm gelungen sei den Abstand des geplanten Schubhaftobjektes zu den Wohnhäusern zu vergrößern. Aus einem Zeitungsbericht ist allerdings bekannt, dass diese Ausweitung des Abstandes auf 55 Meter auf einen Antrag vom FPÖ-Gemeinderat Krusche zurückzuführen ist, dem die SPÖ nur mit erheblicher Verzögerung zustimmte.
Wir, die Bewohner der Bürgerwaldsiedlung fordern den Vermieter auf:
Tun Sie bitte alles in Ihrer Macht stehende, um uns die Nachbarschaft eines Schubhaftzentrums zu ersparen und organisieren Sie selbst eine Demonstration, die wir dann auch gerne unterstützen werden!
Mit freundlichen Grüßen
Marco Triller
Im gleichen Schreiben teilt Herr Lang mit, dass es ihm gelungen sei den Abstand des geplanten Schubhaftobjektes zu den Wohnhäusern zu vergrößern. Aus einem Zeitungsbericht ist allerdings bekannt, dass diese Ausweitung des Abstandes auf 55 Meter auf einen Antrag vom FPÖ-Gemeinderat Krusche zurückzuführen ist, dem die SPÖ nur mit erheblicher Verzögerung zustimmte.
Wir, die Bewohner der Bürgerwaldsiedlung fordern den Vermieter auf:
Tun Sie bitte alles in Ihrer Macht stehende, um uns die Nachbarschaft eines Schubhaftzentrums zu ersparen und organisieren Sie selbst eine Demonstration, die wir dann auch gerne unterstützen werden!
Mit freundlichen Grüßen
Marco Triller



