Lipp: Die Selbstherrlichkeit der SPÖ in Leoben
01. Jul 2008/13:14/ Abgelegt in:Leserbriefe
Am Mittwoch ist wieder einmal (nach langer Zeit – letzte Sitzung war am 10. April) eine Gemeinderatssitzung. Die Stadt Leoben ist ja nicht wirklich klein und es bewegt sich nicht so wenig, dass man mit beinahe dem Minimum an Sitzungen (5 Sitzungen pro Jahr, wobei die Dezembersitzung hauptsächlich dem Budgetvoranschlag gewidmet ist) auskommt.
Aber wenn eine Sitzung naht, werden die selbstherrlichen Sozialisten munter und lassen uns regelmäßig über die Medien ausrichten, was sie für sich ganz alleine schon entschieden haben. Ein Glück für uns Oppositionsparteien, dass es diese Medien gibt. Über sie erfahren wir, was wir in der nächsten Gemeinderatssitzung mit oder ohne unsere Stimmen beschließen werden.
Dass der Kauf der Rathauspassage so rasch ansteht, war uns bisher unbekannt. In der Stadtratssitzung wurde es durch die Genehmigung der Tagesordnung für die Gemeinderatssitzung öffentlich. Am nächsten Tag war es schon in den Medien zu lesen. Und das Besondere daran war, dass damit auch gleich die Renovierung des Rathauses bekannt gegeben wurde. Niemand hat vorher davon gehört oder davon gewusst - außer den selbstherrlichen Sozialisten.
Mit dieser Meldung über den Kauf der Rathauspassage war auch gleich der Appell an die Besitzer des Kongresshotels gerichtet, ihren Hotelbereich zu sanieren bzw. aufzupeppen. Und das natürlich auf eigene Kosten. Leider heißen sie nicht Falkensteiner oder Michaeler & Partner. Wäre es so, würde man ihnen auch ein Hotel nach ihrer Planung und ihren Wünschen hinstellen, ohne dass sie nur einen Cent darin investieren. Hingegen würden sie wieder dreimal kassieren. Im Asia Spa durften sie diesen finanziellen Genuss schon einmal erleben.
Diese Vorgangsweise dieser selbstherrlichen Sozialisten ist mehr als abschreckend. Ein weiteres Beispiel bestätigt die Arroganz der SPÖ Funktionäre. Von der Taufe des Regionalzuges Kultur – Stadt Leoben konnten wir nichts wissen, da diese am Tag der letzten Stadtratsitzung erfolgte und der Bericht erst am nächsten Tag in den Medien zu lesen war. Auf Anfrage, warum ich als Vizebürgermeisterin und Vorstandsmitglied der Gemeinde davon nicht in Kenntnis gesetzt wurde, sagte Stadtrat Valland: Sie konnten es nicht wissen, da dies erst morgen in den Zeitungen ist.
Na dann: Danke, liebe selbstherrliche SPÖ! Diese Schnellschüsse sind auch hinsichtlich Budgets sicher nicht langfristig geplant gewesen. Irgendwann wird uns das Geld der Leobener Bevölkerung (alles Steuergeld) ausgehen, wenn wir derart kurzfristig das nächste Großprojekt Namens Rathauspassage ins Auge fassen müssen, weil es die SPÖ Mehrheit so will und ihre Angestellten während des noch nie besprochenen Rathaus-Umbaues dort angesiedelt werden sollen. Was geschieht aber dann damit? Hat sich diese selbstherrliche SPÖ darüber auch Gedanken gemacht? Wenn dies nicht der Fall ist, ist der Ankauf mehr als zu überlegen!
Der Größenwahn wird in der SPÖ mehr als zelebriert. Nur die Sorgen der kleinen Leute haben sie längst vergessen und nehmen diese auch nicht mehr wahr!
Ing. Eva Maria Lipp
Vizebürgermeisterin
Dass der Kauf der Rathauspassage so rasch ansteht, war uns bisher unbekannt. In der Stadtratssitzung wurde es durch die Genehmigung der Tagesordnung für die Gemeinderatssitzung öffentlich. Am nächsten Tag war es schon in den Medien zu lesen. Und das Besondere daran war, dass damit auch gleich die Renovierung des Rathauses bekannt gegeben wurde. Niemand hat vorher davon gehört oder davon gewusst - außer den selbstherrlichen Sozialisten.
Mit dieser Meldung über den Kauf der Rathauspassage war auch gleich der Appell an die Besitzer des Kongresshotels gerichtet, ihren Hotelbereich zu sanieren bzw. aufzupeppen. Und das natürlich auf eigene Kosten. Leider heißen sie nicht Falkensteiner oder Michaeler & Partner. Wäre es so, würde man ihnen auch ein Hotel nach ihrer Planung und ihren Wünschen hinstellen, ohne dass sie nur einen Cent darin investieren. Hingegen würden sie wieder dreimal kassieren. Im Asia Spa durften sie diesen finanziellen Genuss schon einmal erleben.
Diese Vorgangsweise dieser selbstherrlichen Sozialisten ist mehr als abschreckend. Ein weiteres Beispiel bestätigt die Arroganz der SPÖ Funktionäre. Von der Taufe des Regionalzuges Kultur – Stadt Leoben konnten wir nichts wissen, da diese am Tag der letzten Stadtratsitzung erfolgte und der Bericht erst am nächsten Tag in den Medien zu lesen war. Auf Anfrage, warum ich als Vizebürgermeisterin und Vorstandsmitglied der Gemeinde davon nicht in Kenntnis gesetzt wurde, sagte Stadtrat Valland: Sie konnten es nicht wissen, da dies erst morgen in den Zeitungen ist.
Na dann: Danke, liebe selbstherrliche SPÖ! Diese Schnellschüsse sind auch hinsichtlich Budgets sicher nicht langfristig geplant gewesen. Irgendwann wird uns das Geld der Leobener Bevölkerung (alles Steuergeld) ausgehen, wenn wir derart kurzfristig das nächste Großprojekt Namens Rathauspassage ins Auge fassen müssen, weil es die SPÖ Mehrheit so will und ihre Angestellten während des noch nie besprochenen Rathaus-Umbaues dort angesiedelt werden sollen. Was geschieht aber dann damit? Hat sich diese selbstherrliche SPÖ darüber auch Gedanken gemacht? Wenn dies nicht der Fall ist, ist der Ankauf mehr als zu überlegen!
Der Größenwahn wird in der SPÖ mehr als zelebriert. Nur die Sorgen der kleinen Leute haben sie längst vergessen und nehmen diese auch nicht mehr wahr!
Ing. Eva Maria Lipp
Vizebürgermeisterin



