Suche
auf www.leoben-prompt.at im www

Medieninhaber und Herausgeber:
Thomas Kovacsics
Einzelunternehmen
Krottendorfer Gasse 1
8700 Leoben
Tel.: 0699 / 121 46 477
Email: Einfach hier klicken!
UID: ATU 57678427


-----------------------------------------------------
Diese Seite ist optimiert für Firefox, Internet Explorer 7.0, Opera und Safari
-----------------------------------------------------

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.deBlogs
Bloggeramt.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de blogoscoop RSS Verzeichnis

Viola-Bewohner in Kammern Hoffen auf Hilfe

Das Urteil des Verwaltungsgerichtshofes war ein schwerer Schlag gegen die Heimbetreiber und Bewohner. –Wir berichteten – Da das Land bekanntlich keinen Bedarf für das Pflegeheim sah, gibt es keine Förderungen auf die 44 der derzeit 55 Bewohner angwiesen sind. Was sagen die Betroffenen dazu?
Karl Dobnigg: „Die Entscheidung muß man zur Kenntnis nehmen, aber die Behörde hat nicht geprüft, wie sich die Auslastung der Pflegebetten im Bezirk entwickelt. Außerdem hat die Behörde willkürlich einen Stichtag herausgenommen. Gestern gab es z.B. in Mautern 23 und in St. Michael 2 freie Betten, wir sind mit unseren 50 voll. Ich habe das Heim nicht für mich gebaut, sondern für die Menschen, die Pflege brauchen.

LH Franz Voves hat bei der Eröffnung des Dorfplatzes am Sonntag von sich aus gesagt, er wir die Menschen nicht im Stich lassen. Außerdem liegen 800.000 Euro des Sozialhilfeverbandes des Bezirkes Leoben bereit zur Auszahlung. Nicht die Gemeinde und das Haus Viola soll gefördert werden, sondern die Menschen, die zu wenig Geld haben. Ich verstehe nicht, daß Menschen, denen eine Bezuschussung zusteht, diese hier nicht bekommen, woanders aber doch.
Ich lasse meine Leute nicht im Stich, es kostet mir sicher viel Nerven und Substanz Außerdem haben wir 42 vorwiegend Frauenarbeitsplätze wo jährlich 20.000 Euro an Kommunalsteuer zurückkommen.

Ulrike Spielberger (Heimleiterin): „Für mich ist das unverständlich, jede Entscheidung geht an der Realität vorbei. Ich habe in den letzten eineinhalb Jahren immer gehört, daß Leute Schwierigkeiten haben, ihre Angehörigen in Heimen unterzubringen. Jeder möchte dort bleiben, wo er daheim ist. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man ein gut funktionierendes Haus zusperrt und Leute im Stich läßt. Ganz wichtig wäre jetzt eine schnelle Entscheidung, denn für die Bewohner ist das eine enorme Belastung, sie weinen. Aber auch für die Mitarbeiter ist es alles andere als leicht”.

Richard Wilhelm (ÖGB-Bezirksvorsitzender): „Wir stehen einheitlich hinter Dobnigg, es ist die Verpflichtung der Politik, zu helfen, denn alle haben für das Sozialsystem einbezahlt. Es gehört eine neue Bedarfserhebung. Eine einmalige Zahlung nützt nichts, es kann keine Abschiebungspolitik mit den älteren Menschen geben.“

Theresia Dobnigg (85) Tante von Karl Dobnigg: „Ich wollte zuerst nie in ein Heim gehen, aber dieses ist so schön wie ein Hotel, da gefällt es mir. Die ganze Angelegenheit ist furchtbar, wo sollen wir denn hingehen“.

Elfriede Brandl (Angehörigenvertreterin): „Meine Mutter Maria Fretze ist gerne da, sie hat es sich selbst ausgesucht und fühlt sich wie zuhause, es ist ihr daheim. Wenn Voves sagt, es wird eine menschliche Lösung geben, ein anderes Heim wäre für meine Mutter abe keine menschliche Lösung“.

Maria Fretze (82): „Ich bin ganz traurig, daß man Dobnigg dies antut, der sich so für uns opfert“.

Erika Schlager (77): „Ich bin im Vorjahr nur vorübergehend hergekommen, da es mir so gut gefallen hat, bin ich dageblieben. Ich bin erschüttert, es ist eine Gemeinheit den alten Leuten gegenüber, die genug für Österreich geleistet haben. Sollen wir jetzt betteln gehen. Sympathisch war mir der Flecker nie.”

Angela Znidersic (82): „Ich bin seit September da und möchte dableiben, obwohl ich nur eine kleine Pension habe. Ich hoffe auf die Hilfe des Landes“

Heinrich Ignatzek (83): „Ich bin seit September hier, es gefällt mir gut. Einerseits sagt man, man müsse auf die alten Leute schauen, die Österreich wieder aufgebaut haben und dann das. Die Politik ist eine Sauerei, wir alle hoffen auf eine Lösung, denn wo sollen wir denn hin.?“