Schlechte Zeiten für den Schienenverkehr?
Höchst unzufrieden zeigt sich heute der Grüne Verkehrs- und Obersteiermarksprecher LAbg. Lambert Schönleitner nach einem Treffen mit Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder. In diesem Treffen mit regionalen Abgeordneten und Bürgermeistern der betroffenen Regionen ging es gestern um die Zukunft der Gesäuse-, Murtal- und Vordernbergtalbahn. Wie Edlinger-Ploder mitteilte, sieht es nicht nur für die Gesäusebahn schlecht aus, sondern auch für die Murtalbahn sowie für die Wiederinbetriebnahme der Vordernbergtalbahn.
Den Plänen der ÖBB den Personenverkehr auf der Gesäusebahn einzustellen, kann Schönleitner so gar nichts abgewinnen, ebenso wenig wie dem Vorhaben der Verkehrslandesrätin, statt der, von den Grünen, schon lange geforderten Vordernbergtalbahn als Busverkehr umzusetzen. Schönleitner meint wörtlich dazu „Es ist höchst an der Zeit, dass die Verkehrslandesrätin eine Garantie für die Sicherung dieser drei Bahnen in ihrem Gesamtverkehrskonzept festschreibt“ und weiter im Bezug auf das Buskonzept im Vordernbergertal: „Das ist der falsche Weg: Oberste Priorität muss die Bahn haben! Ein Buskonzept muss als Zubringer das Bahnkonzept unterstützen und damit verknüpft sein.“
In der Angelegenheit rund um die Gesäusebahn kündigte Edlinger-Ploder aber zumindest an, den Antrag der Grünen, der SPÖ und der ÖVP im Landtag zu unterstützen und sich diesbezüglich auf Bundeseben zu bemühen.
Schönleitner abschliessend: „Statt den Personenverkehr zu schließen gehört die Bahn dringend schrittweise attraktiviert – Stichwort Fahrpläne, Stichwort Infrastruktur. Denn nur qualitativer öffentlicher Verkehr wird von der Bevölkerung auch angenommen. Letztendlich geht es darum zu begreifen, dass die Synergien im Tourismus und Personenverkehr genutzt werden muss, wie uns das die Schweiz seit Jahrzehnten vorlebt! Schieneninfrastruktur kann vor allem dann einen hohen Kostendeckungsgrad erreichen, wenn die Bereiche Personennahverkehr, Gütertransport und touristische Angebote eine möglichst hohe Nutzungsdichte haben.“
In der Angelegenheit rund um die Gesäusebahn kündigte Edlinger-Ploder aber zumindest an, den Antrag der Grünen, der SPÖ und der ÖVP im Landtag zu unterstützen und sich diesbezüglich auf Bundeseben zu bemühen.
Schönleitner abschliessend: „Statt den Personenverkehr zu schließen gehört die Bahn dringend schrittweise attraktiviert – Stichwort Fahrpläne, Stichwort Infrastruktur. Denn nur qualitativer öffentlicher Verkehr wird von der Bevölkerung auch angenommen. Letztendlich geht es darum zu begreifen, dass die Synergien im Tourismus und Personenverkehr genutzt werden muss, wie uns das die Schweiz seit Jahrzehnten vorlebt! Schieneninfrastruktur kann vor allem dann einen hohen Kostendeckungsgrad erreichen, wenn die Bereiche Personennahverkehr, Gütertransport und touristische Angebote eine möglichst hohe Nutzungsdichte haben.“

















