Eine Chance gibt es noch für den Polster-Einser-Lift | Bezirksnachrichten Leoben – Leoben-Prompt

Eine Chance gibt es noch für den Polster-Einser-Lift

Der legendäre Einsersessellift auf den Polster am Präbichl hat noch eine Chance auf eine Zukunft. Davon ist jedenfalls der Verein der „initiative Polsterlift Neu“ an der Spitze mit Horst Korditsch und Herbert Hiebler überzeugt. Der Haken dabei: Die Bevölkerung müsste 750.000 Euro aufbringen, dann zahlt das Land die zweite Hälfte für die 1,5 Millionen Euro, welche an Investitionen für eine Konzessionserteilung für die nächsten 20 Jahre notwendig wären. 
Der Einserssellift auf den Polster war der erste Berglift in der Steiermark und als er Ende der Wintersaison 2016 nach 69 Betriebsjahren nach Ende der Konzession endgültig abgestellt werden musste, war er als letzter in Österreich in Betrieb. 
Zwei begeisterte Polsterfahrer, die Leobener Horst Kodritsch und Herbert Hiebler wollten sich damit nicht abfinden und haben deshalb im Sommer des Vorjahres mit der Geschäftsführung der Präbichl-Bergbahnen Möglichkeiten für ein Weiterbestehen ausgelotet. Nach umfangreichen Gesprächsrunden mit Seilbahnbauern und den Behörden hat man sich für eine umfassende Erneuerung des bestehenden Liftes entschieden, da die Variante eines neuen Zweierliftes wesentlich teurer gewesen wäre. 
„Für die Konzessionsverlängerung für 20 Jahre müssten die vier Fachbereiche wie Seilbahntechnik, Hochbau, Arbeitnehmerschutz und Lawinenschutz verbessert werden“, so die beiden Geschäftsführer der Präbichl-Bergbahnen Johann Roth und Walter Hubner. 

Die Initiative hofft nun, dass durch Spenden aus der Bevölkerung 750.000 Euro zusammenkommen. Man hofft, dass genügend Leute von 30.- Euro aufwärts auf das Konto IBAN: AT87 3846 0001 0050 7202 bis 30. April einzahlen. Unternehmer bekommen für ihre Spenden ab 2.500.- Euro eine Werbefläche auf einem der 94 Sessel, über 10.000.- Euro auf einer Stütze.

Unterstützung erhofft man sich auch vom Schiverband, denn im Nordischen Ausbidlungszentrum in Eisenerz, will man in Zukunft auch 15 Plätze für die Alpinen schaffen. 
Werbung für den Polsterlift macht heute übrigens auch Autorin Claudia Rossbacher, bei der Vorstellung ihres Krimis in Wien, der dem Projekt Polsterlift gewidmet ist. 
Kommt das Geld zusammen, wird der Lift schon im heurigen Sommer erneuert und steht ab der Wintersaison 2017/18 und dann auch im Sommer wieder zur Verfügung.
Es liegt nun an der Bevölkerung, ob sie bereit ist, dafür zu spenden und somit auf möglichst viele Menschen der Funken überspringt. „Wenn man gleich nach dem Krieg den Bau des Liftes geschafft hat, müsste nun die Erneuerung auch zu schaffen sein, wo es uns doch viel besser geht“, meint Herbert Hiebler. Positiv gestimmt ist auch Horst Kodritsch, für den der Lift schon immer eine Herzensangelegenheit war. 
Weeber
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