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Neuberg Highlanders schlugen sich gegen die Ravens Salzburg wacker!

Nachdem am Samstag der direkte Gegner der Neuberg Highlanders, mit Leobener Beteiligung, die Vienna Flyers mit 1:17 auswärts gegen die Ravens Salzburg verloren haben, waren die Highlanders sehr zuversichtlich, sich durchzusetzen, denn einen Torunterschied von mehr als 30 Toren wollten die Highlanders gegen die EWHL Mannschaft im Kampf um die österreichische Staatsmeisterschaft nicht zulassen um noch in der Tordifferenz hinter die Flyers zu rutschen.
Inguna Lukasevica brachte ihrer Mannschaft die Ausgangslage nachhaltig zur Kenntnis, doch der Beginn des ersten Drittels ließ viele Zweifel aufkommen, ob die Neuberg Highlanders in diesem Spiel wirklich bestehen können. Die Ravens Salzurg, die zahlreiche Nationalteamspielerinnen und Legionärinnen in ihren Reihen haben, starteten einen Angriff um den Anderen und wollten zeigen, dass der Klassenunterschied zwischen der österreichischen Dameneishockeybundesliga und der Europaliga ein Großer ist.

Um den Titel der österr. Staatsmeisterschaft treffen heuer erstmals die 4 besten österr. Dameneishockeybundesligamannschaften auf die beiden österr. Europaligamannschaften. Nach 10 Minuten des 1. Drittels stand es bereits 5:0 für die Ravens Salzburg und es schaute nach einer empfindlichen Niederlage der Highlanders aus. Die Highlanders kämpften sich jedoch über den ersten Spielabschnitt und mit frischer Kraft ging es in das 2. Drittel. In der 26. Spielminute musste man jedoch den Treffer 6 und 7 hinnehmen und in dieser Tonart ging es dann auch weiter. Es folgten tolle Spielzüger der Ravens und die Highlanders hatten fast immer das Nachschauen.

„Ich reiße mir den "A" auf, ich kann nicht überall sein", schrie die Kapitänin der Highlanders, Heike Tantscher, in Richtung ihrer Mitspielerinnen, die offensichtlich mit der Einsatzfreude und dem Einsatzwillen einiger ihrer Mitspielerinnen nicht zufrieden war.

Nach dem 2. Drittel stand es 11:0 für die Ravens und im 3. Spielabschnitt war nur mehr Schadensbegrenzung angesagt. Bereits nach 15 Sekunden folgte der 12. Treffer für die Ravens Salzburg und Inguna Lukasevica musste ihre taktischen Anweisungen lautstark verkünden, um nicht in ein Debakel zu schlittern. 
Iewa Petersone gelang in  der 55. Spielminute der Erhrentreffer für die Highlanders und 3 Minuten vor Spielende fixierten die Ravens dieses Spiel mit 13:1.

Die Neuberg Highlanders spielen nun im kleinen Finale gegen die ebenfalls in der DEBL spielenden Young Birds Kitzbühel/Salzburg und ist in diesem Spiel wieder alles möglich, zumal die beiden Spiele in der DEBL jeweils die Auswärtsmannschaft gewinnen konnte.

Inguna Lukasevica nach dem Spiel: „Obwohl wir heute eine sehr empfindliche Niederlage hinnehmen mussten, bin ich meiner Mannschaft nicht böse. Der 3. Spielabschnitt hat gezeigt, welches Potential in meiner Mannschaft steckt. Leider konnten nicht alle meine Spielerinnen ihre volle Spielstärke ausschöpfen. Das Schlussdrittel gibt mir zuversicht, dass wir im Spiel um den 3. Platz in der Staatsmeisterschaft gegen die Young Birds/Kitzbühel doch ein Wörtchen mitreden werden. Ich werde jedenfalls alles versuchen, um meine Mannschaft von dieser Chance zu überzeugen."

Die Leobenerinnen Heike Tantscher, Nadine Reisinger und Bettina Angerer waren abermals ein Aktivposten in den Reihen der Neuberg Highlanders und versuchten alles, um ihr Mitspielerinnen mitzureißen. Heike Tantscher kurbelte unermüdlich und war bei ihren zahlreichen Eiszeiten ständig in Bewegung, sorgte für kraftvolle Vorstoße aus dem eigenen Verteidigungsdrittel und kämpfte bis zum Umfallen.
 
Bettina Angerer war wie immer das Bollwerk in der Abwehr der Highlanderinnen und vereitelte einige Großchancen der Ravens Salzburg mit einer aufopfernden Leistung. „Es war schon ein tolles Gefühl, gegen meine Kolleginnen aus dem Nationalteam zu spielen und zu zeigen, dass ich mit meinem Einsatz und eisläuferischen Fähigkeiten auch in jeder anderen österreichischen Mannschaft spielen könnte”. Nadine Reisinger, die Abwehrpartnerin von Bettina Angerer und U18 Nationalteamspielerin kämpfte unerbitterlich und stellte ihr Talent abermals unter Beweis.

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