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Exkursion zum Bischöflichen Zentrum „Augustinum" in Graz

Auf Initiative des Referats für Bildung und Kultur St. Xaver  nahmen am Montag 30 Personen an dieser Fahrt teil. Hauptziel war das Bischöfliche Zentrum „Augustinum" in der Grabenstrasse. Hier wurde in den letzten Jahren unter Berücksichtigung der historischen Bausubstanz eines der ehrgeizigsten und kostenintensivsten Projekte der Diözese verwirklicht. Die Baukosten der Um- und Ausbauten des über 20 000 m² umfassenden Komplexes betrugen mehr als 22 Mio. Euro.
Dabei mußten gigantische bautechnische und organisatorische Hürden genommen werden, wie der Führer durch die Räumlichkeiten betonte. Stolz präsentierte er auch die gänzlich neue Sporthalle, die „alle Stückln" spielt. Einblicke in die Räumlichkeiten des riesigen Komplexes ließen erahnen, welche Mammutaufgabe hier bewältigt wurde.

Dafür kann das Schulzentrum, das auf eine mehr als 170 jährige Geschichte zurückblickt, optimistisch nach vorne blicken. Hier wurde für die steirische Schullandschaft ein Aus- und Fortbildungszentrum mit Zukunft geschaffen, das aber auch der Vermittlung christlicher Werte verpflichtet ist.

Als nächstes stand der Besuch des Domes, der markant die „Stadtkrone von Graz" dominiert, auf dem Programm. Nach einer ausführlichen Erklärung der qualitätsvollen Innenausstattung der ehemaligen Hofkirche ging es hinüber zur alten Universität. Stadtpfarrer Msgr. Markus J. Plöbst wies auf die zahlreichen Ähnlichkeiten im Baustil mit dem Jesuitenkolleg Leoben (heute Museum im erhalten gebliebenen Osttrakt) hin und stellte hier auch seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Kunst- und Kulturgeschichte unter Beweis.

Im prächtigen Refektorium wurde dann ein schmackhaftes Mittagessen aufgetragen. Darauf folgte der Besuch bei unserem Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari im Bischöflichen Palais am Bischofplatz. Nach launigen Begrüßungsworten, ließ es sich der gebürtige Leoben-Judendorfer nicht nehmen, die Gruppe durch die Privatgemächer zu führen, was nicht alle Tage geschieht. Schlußendlich ging es zurück zum „Augustinum", wo in der Kantine der Tag bei Kaffe und Kuchen ausklang, ehe die Heimreise, voll mit Eindrücken angetreten wurde.
Text Herbert Tischhardt / Fotos Sonja Hörl

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