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In Leoben und Mautern möchte künftig auch das BZÖ mitreden

Nun ist es also fixiert, auch das BZÖ tritt bei der kommenden Gemeinderatswahl im Bezirk in zwei Gemeinden an. Heute stellten sich die beiden Spitzenkandidatinnen vor. Die beiden Listen werden in der Tat zu 100% von Frauen angeführt. Gerda Streitmaier langjährige FPÖ-Mandatarin im Leobener Gemeinderat stieß quasi in letzter Minute noch zum Bündniss und ist nach eigenen Aussagen sehr froh darüber. Sandra Wölfler wird nicht nur die Liste in Mautern anführen sondern ist auch gleichzeitig die Bezirksobfrau.
Gerald Grosz kam zur Präsentation der Kandidaten nach Leoben und war auch für die Damen an der Spitze voll des Lobes. Vor allem Sandra Wölfler habe sich durch ihr Engagement und ihrer Einsatzfreude sehr hervorgetan. Ganz und gar kein Grund zur Sorge für ihn also wenn es darum geht das Motto einzuhalten, das da lautet „SteirerInnen die sich was trauen”. Während Gerda Streitmaier in Leoben mit (in dieser Reihenfolge) Wolfgang Eder, Norbert Grillitsch, Erich Neubauer und Fritz Grabmayer antritt, tritt Sandra Wölfler in Mautern ganz alleine an. Wölfler selbst spürt einen regen Zuspruch und Interesse aus der Bevölkerung. Sie möchte den Streitigkeiten zwischen SPÖ und ÖVP in Mautern ein Ende setzen und für die Gemeinde positiv mit arbeiten.

Gerald Grosz schwebt in der Region ein Biocluster vor mit Schwerpunkt auf erneuerbarer Energie. „Wir wollen dieser Region diese Chance eröffnen und mittelfristig vermehrt Unternehmensformen in dieser Branche ansiedeln”. Ein weiteres Thema ist die Kontrollpolitik vor allem im Zusammenhang mit den Gemeindebudgets. Dafür fordert Grosz den Finanzausgleich vor zu ziehen, denn die Gemeinden müssen in Zeiten wie diesen als Jobmotoren agieren. Das nächste Ziel ist allerdings zeitlich nicht mehr soweit entfernt, und das lautet in den beiden Gemeinden Leoben, und Mautern auch tatsächlich in den Gemeinderat einzuziehen.
ThinK.