Die Regionalstelle der Wirtschaftskammer Leoben legt aktuelle Wirtschaftsdaten offen
15. Feb 2010/11:35/ Abgelegt
in:Wirtschaft
In den letzten
10 Jahren nahmen die Neugründungen im Bezirk kontinuierlich zu. In
genauen Zahlen sind heute 851 Gewerbe mehr angemeldet als noch im
Jahr 2000. Von insgesamt 3.237 Mitgliedern und somit
Gewerbeberechtigt sind es immerhin noch 2.656 die dieses auch aktiv
ausüben. Die Differenz ergibt sich aus jenen die „ruhend” gemeldet
sind. Die Sparten Gewerbe und Handwerk stellen mit 997 den
Löwenanteil der Mitglieder im Bezirk Leoben. Waren es letztes Jahr
noch knapp unter 50% Einzelunternehmen, so sind es bei der aktuell
vorliegenden Auswertung bereits mehr als 50%.
Mit Stichtag der
Erhebungen beschäftigten 1.154 Betriebe immerhin 14.750
ArbeitnehmerInnen. Zwar ist hier eine deutliche Abnahme im
Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen, dennoch scheint sich, in
Anbetracht der Statistik des AMS mit Ende Jänner, die
Arbeitsmarktlage momentan zu stabilisieren. Per Stichtag 31.12.
2009 standen in 260 Betrieben 877 Lehrlinge in Ausbildung. Damit
blieb die Anzahl der Betriebe die bereit sind Lehrkräfte
auszubilden konstant.
Bei den Neugründern des letzten Jahres verhält es sich Spartenmässig gleich. Die meisten der insgesamt 181 Neugründungen entfielen mit 72 auf Gewerbe und Handwerk, gefolgt von 61 des Handels. Alles Zusammen ergibt eine Gründungsintensität von 7,1% und damit liegt der Bezirk über dem Steiermarkdurchschnitt. Dazu meint Wirtschaftskammer-Regionalstellenleiter Alexander Sumnitsch: „Wir freuen uns über alle jene, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Immerhin behaupten sich nach fünf Jahren drei viertel aller Gründer nach wie vor am Markt”.
Und ähnlich verhält es sich mit der Einschätzung der Konjunkturlage berichtet WK-Obmann Hans Mocharisch: „Die unter 200 Klein- und Mittelbetrieben in der Region Ost kürzlich durchgeführte Konjunkturumfrage der Wirtschaftskammer Steiermark, zeigt, dass es auch bei uns erste Anzeichen der konjunkturellen Erholung gibt. Vor allem die Angaben zu den aktuellen Auftragsständen sind wesentlich optimistischer als noch im Juni 2009”. Waren es etwa im Juni 2009 noch 23,9% der Unternehmer die mit der damaligen Geschäftslage unzufrieden waren sind es aktuell nur mehr 16,4%. Eine negative konjunkturelle Entwicklung zeichnet sich aber laut dieser Umfrage in den Sparten Information und Consulting ab. „Vorsichtiger Optimismus ist angebracht”, meint Hans Mocharitsch. T.hinK.
Bei den Neugründern des letzten Jahres verhält es sich Spartenmässig gleich. Die meisten der insgesamt 181 Neugründungen entfielen mit 72 auf Gewerbe und Handwerk, gefolgt von 61 des Handels. Alles Zusammen ergibt eine Gründungsintensität von 7,1% und damit liegt der Bezirk über dem Steiermarkdurchschnitt. Dazu meint Wirtschaftskammer-Regionalstellenleiter Alexander Sumnitsch: „Wir freuen uns über alle jene, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Immerhin behaupten sich nach fünf Jahren drei viertel aller Gründer nach wie vor am Markt”.
Und ähnlich verhält es sich mit der Einschätzung der Konjunkturlage berichtet WK-Obmann Hans Mocharisch: „Die unter 200 Klein- und Mittelbetrieben in der Region Ost kürzlich durchgeführte Konjunkturumfrage der Wirtschaftskammer Steiermark, zeigt, dass es auch bei uns erste Anzeichen der konjunkturellen Erholung gibt. Vor allem die Angaben zu den aktuellen Auftragsständen sind wesentlich optimistischer als noch im Juni 2009”. Waren es etwa im Juni 2009 noch 23,9% der Unternehmer die mit der damaligen Geschäftslage unzufrieden waren sind es aktuell nur mehr 16,4%. Eine negative konjunkturelle Entwicklung zeichnet sich aber laut dieser Umfrage in den Sparten Information und Consulting ab. „Vorsichtiger Optimismus ist angebracht”, meint Hans Mocharitsch. T.hinK.



















