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Hochkarätiger Vortrag von Dr. Helmut Münch

Mag. pharm. Monika Wirnsberger Machner (Waasen Apotheke) konnte Dr. Helmut Münch für einen Vortrag über Enzymtherapien und Immunsysteme gewinnen. Bereits letztes Jahr war der Leiter der deutschen Enzymforschungs Gesellschaft in Leoben zu Gast und freute sich am gestrigen Abend im Hotel Falkensteiner wieder so viele (der Saal war voll) interessierte Zuhörer zu haben. Pro Jahr hält er etwa 120 solcher Vorträge, schafft es aber trotzdem noch als Mediziner im Dienste der Menschen Notarztdienste zu versehen und bei einer Vielzahl von Sportveranstaltungen zu helfen. Für mich war es ein sehr lehrreicher teils auch unterhaltsamer Abend.
Sein Mentor Dr. Karl Ransberger wurde noch vor 60 Jahren ausgelacht für seine Erkenntnisse und Theorien, „vor 20 Jahren wurde ich belächelt, vor 10 Jahren aktiv bekämpft, heute waren viele schon immer dafür”! Die Erfolge die mit Enzymtherapien heute erzielt werden, selbstverständlich immer in Verbindung mit der Schulmedizin, sind nicht vom Tisch zu wischen. Jährlich sind es etwa 250.000 Österreicher die mit Hilfe einer zusätzlichen Enzymbehandlung gesunden.

Wofür braucht man eigentlich Enzyme? Wenn man von Entzündungen hört denkt man meist nichts Gutes. Fakt ist, dass in einem gesunden Körper eine Entzündung ein völlig normaler Ablauf ist. Problematisch wird es erst dann, wenn der körpereigene Heilungsprozess nicht mehr funktioniert. Im weitesten Sinne spricht man in diesem Zusammenhang vom Immunsystem. Damit es aktiv wird braucht es so genannte Botenstoffe die wiederum von Enzymen aktiviert werden. Der menschliche Körper kann mit ca. 5000 verschiedenen solcher Enzyme aufwarten, allerdings, und das ist der Haken bei der Sache, nimmt die Enzymproduktion ab dem 40. Lebensjahr rapide ab.

Schon die Tatsache, dass noch vor 80 Jahren die Lebenserwartung bei unter 40 Jahren lag erklärt vieles und ließ so manchen staunen. Das heißt, mit der modernen Technik in der Schulmedizin lässt sich Leben um vieles verlängern, doch oft spielt ab einem gewissen Alter der Körper einfach nicht mehr mit. Entzündungen werden chronisch (zb. Rheuma) und laut Dr. Münch ist es falsch, die sehr gute Notfallmedizin zur Dauermedizin zu machen. Viel mehr sollte man Alternativen in Erwägung ziehen. Er macht das seit langer Zeit mit Enzymtherapien und kann auf große Erfolge zurückblicken. Nicht nur das Unterstützen eines Heilungsprozesses sondern auch das oft gehörte Anti Ageing wird damit nachweislich erwirkt.

Das wichtigste in aller Kürze: Um einen Enzymmangel festzustellen ist eine Blutbildanalyse unumgänglich. Bei Erkrankungen immer zuerst schulmedizinische Maßnahmen ergreifen und dann alternativ therapieren.

Warum so viele hohe Mengen und Dosierungen notwendig sind: Ein Enzymmolekül ist verhältnismäßig groß deshalb passen nicht so viele davon in eine Kapsel und man braucht um eine ausreichende Wirkung zu erzielen daher eine größere Menge davon. Ausserdem findet nur etwa jedes fünfte (20%) Enzymmolekül seinen Bestimmungsort die Blutbahn.

Wie können Enzyme aufgenommen werden: Enzymmolekül, weil auf Eiweißbasis werden von der Magensäure komplett zersetzt. Aus diesem Grund können sie nicht über die Nahrung aufgenommen werden, vielmehr müssen sie Magensäure-Resistent dragiert werden. Sie sollten immer auf nüchternen Magen eingenommen werden ansonsten treten erhöhte Darmgasentwicklungen bis hin zu Magenkrämpfen auf.

Danke an Menschen wie Mag.pharm. Monika Wirnsberger-Machner und Dr. Helmut Münch die nicht nur großartiges für ihr Umfeld und ihre Mitmenschen leisten, sondern ihre Erkenntnisse, ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen.

Dieser Artikel ist nicht als medizinischer Ratgeber gedacht sondern soll wiedergeben was ich als absoluter Laie verstanden habe darum schließe ich mit den Worten „Für nähere Informationen fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker”.
T.hinK.