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LR Seitinger in der Gemeinde Radmer:

„Da geht es um Lebenssicherheit”

Die Gemeinde Radmer ist „katastrophenerprobt“. Winters wie Sommers müssen die Bewohner dieses schönen Fleckens immer wieder Unheil bedingt durch extreme Wetterlagen auf sich nehmen. Das Unwetter aber, das im Juli des Vorjahres die Gemeinde heimsuchte, war selbst für Radmerer Verhältnisse ein in seinen Dimensionen und Schäden bis zu diesem Zeitpunkt ungeahntes Ereignis.
Bereits im Vorjahr wurden sofort im zeitlichen Anhang an diese Katastrophe von allen beteiligten Seiten – Bund, Land und Gemeinde – alle möglichen Maßnahmen der Verbauung geprüft und sofort auch genehmigt, mit der Zielsetzung, in Zukunft solche Katastrophen möglichst weitgehend zu verhindern.

Nun machte sich kürzlich der in der Steiermark für die Wildbach- und Lawinenverbauung zuständige Landesrat Hans Seitinger in der Gemeinde Radmer direkt ein Bild vom Geschehen, was die nötigen und geplanten Verbauungsmaßnahmen betrifft. Für LR Seitinger war von Anbeginn eines klar: „Das Projekt Radmer hat oberste Priorität, weil die Häufigkeit der extremen Wetterlagen in dieser Gemeinde einfach um ein deutliches höher ist als in anderen Teilen des Landes.“ Ob es dafür von seiner Seite Zustimmung gäbe, sei gar niemals in Frage gestanden: „Da geht es darum, dass die Bewohner dieser Gemeinde wieder Sicherheit haben, dass sie die nächsten extremen Wetterlagen unbeschadet überstehen werden. Da geht es um Lebenssicherheit!“

Hauptträger der Maßnahmen wird der Bund sein – von dieser Seite gab es bereits im vorjährigen August, als der damals noch in der Funktion als Umwelt- und Landwirtschaftsminister tätige DI Josef Pröll direkt in der Gemeinde Radmer unterwegs war, um sich ein Bild von den Verwüstungen und Schäden zu machen, ein eindeutiges Bekenntnis der 60%igen Kostenübernahme, wie es solche Maßnahmen vorsehen.

LR Seitinger: „Der Umsetzung aller nötigen Maßnahmen steht jetzt nichts mehr im Wege“. Mit dem Beginn der Verbauung wird übrigens für das kommende Frühjahr gerechnet.