Internationale Bergparade 2009 zu Ehren von
Erzherzog Johann und Peter v. Tunner
21. Jun 2009/13:34/ Abgelegt in:Lokal
Wenn die Welt der Technik und Industrie in der Gegenwart nach Leoben blickt, so ist es Erzherzog Johann und Peter Ritter von Tunner zu verdanken, deren Gedenkjahre 2009 prägen. Es war nicht nur die Begründung der Ständisch – Steirischen Montanistischen Lehranstalt in Vordernberg und ihre ersten nicht unproblematischen Schritte, die diesen Persönlichkeiten zu danken ist, sondern auch ihr energischer Einsatz, um sie der Obersteiermark zu erhalten.
Es gab sehr viele Versuche, die heutige Montanuniversität „auszudünnen“ oder zu verlegen, aber „der einzige Platz wo sie zuhause ist, bleibt Leoben“, wie es Bürgermeister Konrad leidenschaftlich und unter dem Beifall der tausenden Besucher bei der festlichen Bergparade zu Ehren der beiden Begründer betonte.
Diese Bergparade stand unter dem richtungweisenden Motto „Tradition & Moderne“– und es hätte gerade in der Gegenwart nicht treffender sein können. Es gibt Bier – und Ledersprungauszüge, es sind die bekannten Züge anlässlich der Philistrierungen (nach Erreichen des Studienzieles) – nur Bergparaden sind wahrlich selten und besitzen eine tief verwurzelte Geschichte (siehe auch jene sächsische Darstellung mit Zinnfiguren in der Montanbibliothek). Umso mehr gestaltete sich die Bergparade zu Ehren Erzherzog Johanns (150. Sterbejahr) und Peter Ritter von Tunner (200. Geburtstag) zu einem Ereignis, das – dank des „einsichtsvollen“ Wetters ein besonderes Gepräge erhielt und am 20. Juni 2009 Zuschauermassen anlockte.
„Mit der Montanuniversität ist die Stadt bedeutend geworden und in die Moderne aufgestiegen, wie es die Industrie –Niederlassungen von Sandvik, RHI, voestalpine und Gösser Brauerei aufzeigen“, betonte Bürgermeister Konrad in seiner Festrede. „ Es darf daher nur einen Platz geben, an dem die Montanuni zu hause ist und dieser Platz heißt Leoben. Eine Stadt mit sehr viel Tradition in der Technik wie es Otto Nussbaumer, der Radiopionier unter anderem beweist!“ Der Rektor der Montanuniversität DI. Dr.Wegscheider war dann bestrebt aus der Fülle von Leistungen der beiden Geehrten jene historischen Entwicklungen herauszukristallisieren, die für die Entwicklung der Montanuniversität von Bedeutung waren. Was dabei Peter Ritter v.Tunner mit enormer Konsequenz für die schulischen Eckpfeiler war, hat Erzherzog Johann in seiner Übersicht von der Gründung des Joanneum angefangen, über die Organisation des Eisenwesens, bis zur „Bruderlade“ und zum Bürgermeister von Stainz eingesetzt. „Eines war beiden gemeinsam: die Berufung fähiger Persönlichkeiten in verantwortliche Positionen und der Weitblick, der Jahrhunderte überdauerte! Und dieser Blick für Innovation soll mit aller Kraft auch die Zukunft bestimmen!“
Die Grüße von Minister Mitterlehner, die MUL- Absolvent Sektionsrat Maier überbrachte, waren keine reine Formel, denn im Ministerium hat man die Leistung der Montanuniversität in der Gas- Krise nicht vergessen. „Leoben hat sich zu einem ausgesprochenen Kristallisationspunkt entwickelt, was in gerade in diesen Zeiten, in denen sorgsamer Umgang mit Natur und deren Rohstoffen mehr denn je gefragt ist,“ In all diesen aktuellen und wirtschaftlichen Gedanken, konnte man aber auch das Äußere nicht übersehen, etwa die Marschblöcke der vielen Ehrengäste, des Professorenkollegiums, der Chargierten der Korporationen, der Knappschaft Senftenberg (Lausitz), des Museumsverbandes Stainz, der Knappschaften von Vordernberg, Eisenerz und Fohnsdorf und deren Reiftanz-Gruppe. Angeführt von Ministerialrat Alfred Zechling (Oberste Montanbehörde Süd) und Oberstleutnant Wolfgang Lach und zu den Klängen der Bergkapelle Seegraben und der Werkskapelle Donawitz – wahrlich auch in der Bergstadt Leoben ein seltenes Bild! ===kk===
Diese Bergparade stand unter dem richtungweisenden Motto „Tradition & Moderne“– und es hätte gerade in der Gegenwart nicht treffender sein können. Es gibt Bier – und Ledersprungauszüge, es sind die bekannten Züge anlässlich der Philistrierungen (nach Erreichen des Studienzieles) – nur Bergparaden sind wahrlich selten und besitzen eine tief verwurzelte Geschichte (siehe auch jene sächsische Darstellung mit Zinnfiguren in der Montanbibliothek). Umso mehr gestaltete sich die Bergparade zu Ehren Erzherzog Johanns (150. Sterbejahr) und Peter Ritter von Tunner (200. Geburtstag) zu einem Ereignis, das – dank des „einsichtsvollen“ Wetters ein besonderes Gepräge erhielt und am 20. Juni 2009 Zuschauermassen anlockte.
„Mit der Montanuniversität ist die Stadt bedeutend geworden und in die Moderne aufgestiegen, wie es die Industrie –Niederlassungen von Sandvik, RHI, voestalpine und Gösser Brauerei aufzeigen“, betonte Bürgermeister Konrad in seiner Festrede. „ Es darf daher nur einen Platz geben, an dem die Montanuni zu hause ist und dieser Platz heißt Leoben. Eine Stadt mit sehr viel Tradition in der Technik wie es Otto Nussbaumer, der Radiopionier unter anderem beweist!“ Der Rektor der Montanuniversität DI. Dr.Wegscheider war dann bestrebt aus der Fülle von Leistungen der beiden Geehrten jene historischen Entwicklungen herauszukristallisieren, die für die Entwicklung der Montanuniversität von Bedeutung waren. Was dabei Peter Ritter v.Tunner mit enormer Konsequenz für die schulischen Eckpfeiler war, hat Erzherzog Johann in seiner Übersicht von der Gründung des Joanneum angefangen, über die Organisation des Eisenwesens, bis zur „Bruderlade“ und zum Bürgermeister von Stainz eingesetzt. „Eines war beiden gemeinsam: die Berufung fähiger Persönlichkeiten in verantwortliche Positionen und der Weitblick, der Jahrhunderte überdauerte! Und dieser Blick für Innovation soll mit aller Kraft auch die Zukunft bestimmen!“
Die Grüße von Minister Mitterlehner, die MUL- Absolvent Sektionsrat Maier überbrachte, waren keine reine Formel, denn im Ministerium hat man die Leistung der Montanuniversität in der Gas- Krise nicht vergessen. „Leoben hat sich zu einem ausgesprochenen Kristallisationspunkt entwickelt, was in gerade in diesen Zeiten, in denen sorgsamer Umgang mit Natur und deren Rohstoffen mehr denn je gefragt ist,“ In all diesen aktuellen und wirtschaftlichen Gedanken, konnte man aber auch das Äußere nicht übersehen, etwa die Marschblöcke der vielen Ehrengäste, des Professorenkollegiums, der Chargierten der Korporationen, der Knappschaft Senftenberg (Lausitz), des Museumsverbandes Stainz, der Knappschaften von Vordernberg, Eisenerz und Fohnsdorf und deren Reiftanz-Gruppe. Angeführt von Ministerialrat Alfred Zechling (Oberste Montanbehörde Süd) und Oberstleutnant Wolfgang Lach und zu den Klängen der Bergkapelle Seegraben und der Werkskapelle Donawitz – wahrlich auch in der Bergstadt Leoben ein seltenes Bild! ===kk===

















