Ein Meilenstein nicht nur für Vordernberg –
sondern auch für Europa:
Die Erneuerung des Radwerk IV
Es ist der besterhaltenste Hochofenbetrieb wie ihn das 19. Jahrhundert kannte und wie er die Voraussetzung für die Revolution der Eisenproduktion bildete. Das Radwerk IV am Vordernberger Hauptplatz wurde durch die vielfältigen Bemühungen und Initiativen des Vereines „Freunde des Radwerk IV“ in mehr als fünfzig Jahren zu einem Hochofen – Museum par excellence entwickelte.
Nunmehr hat dieser Verein in mehr als zweijähriger Arbeit die grundlegende Erneuerung der Infrastruktur des Radwerkes betrieben und diese mit der gleichzeitigen Ausstellung „Erzherzog Johann Radmeister in Vordernberg“ am Freitag des Pfingstwochenendes feierlich eröffnet. Der Verein sieht diese Initiative als weittragenden Beitrag zum Erzherzog – Johann – Gedenkjahr 2009.
„Keine Persönlichkeit der Geschichte Steiermarks hat in den letzten beiden Jahrhunderten deren Erscheinung und Entwicklung mehr geprägt als gerade Erzherzog Johann“, betonte dann auch Landtagspräsident Schrittwieser in seiner Eröffnungsrede und verwies auf die vielfältigen Spuren des Steirischen Prinzen auf den Gebieten der Kultur. Bildung, Entwicklung der Verkehrswege,
der Landwirtschaft und des Sozialwesens, die noch heute tragende Funktionen im Land darstellen. Dies brachte er nur dadurch zustande, dass er – nicht immer mit dem Einverständnis des damaligen Adels – mit Herz und Verständnis den einfachen Menschen suchte!“ Der Präsident betonte aber vor allem auch den ehrlichen Dank der Landesregierung an die vielen Idealisten, die dieses Werk der Erneuerung zustande brachten, ohne sie ginge gar nichts. Und so konnte Tradition, die etwas mit Emotion zu tun hat auch den Begriff Heimat bewegen. Wie viele Menschen haben auf dieser Welt keine Heimat? – wir dürfen stolz sein auf unsere!“ Er wie auch alle anderen Redner dankten aber auch ganz besonders den Sponsoren, die ja nicht als selbstverständlich zu betrachten sind, denn „Ohne Geld ka Musi!“
Schon Univ. Prof. DI.Dr. Herbert Hiebler, der Präsident des Vereines hat in seiner Begrüßung und in seinem Baubericht, diese Tatsache betont. Er konnte unter den – trotz schlechtestem Wetter vielen Besucher, die sich in der Abstichhalle drängten neben Landtagspräsident Schrittwieser, auch Josef Straßberger (i.V.LH Stellv. Schützenhöfer), BRin Waltraut Hladny, LAbge Monika Kaufmann und Erich Prattes, Leobens Bürgermeister Konrad und die Kollegen von der Eisenstraße mit Stadt- und Gemeinderäten, Bezirkshauptmann HR Dr. Kreutzwiesner, den Rektor der Montanuniversität Leoben Dr. Wegscheider, die Vertreterin des Bundessozialamtes Irene Sacherer, und die Vertreter der Steir. Eisenstrasse, sowie Vorstandsdir. Willi Mautner (voestalpine) und die hohe Geistlichkeit herzlich willkommen heißen. Einen detaillierten Einblick in die von DDr. Sperl entwickelte Ausstellung um die Bedeutung von Erzherzog Johann für Vordernberg, aber auch für unbekanntere Fakten des Steirischen Prinzen bot dann der Ausstellungsorganisator, der abschließend auch durch diese führte. Die Klänge der Erzherzog-Johann-Trachtenkapelle Vordernberg und das bunte Bild der Berg- und Hüttenleute der Knappschaft Vordernberg rundete die Feier zur Eröffnung ab, in deren Mittelpunkt der Hydraulische Personenlift stand. ===kk===
Baubericht:
18. Jänner 2008 Beschluss zur Durchführung;
9. Juli 2008 Baubeginn :
Renovierung (Wasser, Strom, Kanalisation, Gesamtgestaltung) beider Vorplätze; Hydraulischer Personenaufzug für barrierefreien Zugang (Sonderlösung der Firma Thyssen-Krupp); Technik- und Lagerräume Ausbau; Kassa und Shop; Multimedia – Raum für Vorträge, Toilette- Anlagen; Archiv, Kohlboden und verschiedene Fenster und Türen; Erhaltung des Mauerwerkes (Denkmal geschützt).
Gesamtkosten (bisher) Euro 475.000; Davon 312.000 Euro durch Sponsoren und 163.000 (davon wieder 100.000 Hilfe durch Landeshauptmann Mag. Voves, sowie 50.000 vom Bundessozialamt) zuzüglich Euro 50.000 Eigenleistungen.
37 Firmen haben an dem Projekt so mitgewirkt, dass nur fünf Prozent des Voranschlages überschritten wurden, dafür und dem Kustos Dokulil gilt besonderer Dank – ebenso wie den Sponsoren: Böhler Uddeholm AG, Breitenfeld AG, Bundesdenkmalamt, EU – LEADER+, Land Steiermark, Marktgemeinde Vordernberg, ÖSTU Stettin, Siemens, Stadtgemeinde Leoben, ASMET (Eisenhütte Österreich), Thyssen Krupp Aufzüge, voestalpine AG und voestalpine Bahnsysteme.
„Keine Persönlichkeit der Geschichte Steiermarks hat in den letzten beiden Jahrhunderten deren Erscheinung und Entwicklung mehr geprägt als gerade Erzherzog Johann“, betonte dann auch Landtagspräsident Schrittwieser in seiner Eröffnungsrede und verwies auf die vielfältigen Spuren des Steirischen Prinzen auf den Gebieten der Kultur. Bildung, Entwicklung der Verkehrswege,
der Landwirtschaft und des Sozialwesens, die noch heute tragende Funktionen im Land darstellen. Dies brachte er nur dadurch zustande, dass er – nicht immer mit dem Einverständnis des damaligen Adels – mit Herz und Verständnis den einfachen Menschen suchte!“ Der Präsident betonte aber vor allem auch den ehrlichen Dank der Landesregierung an die vielen Idealisten, die dieses Werk der Erneuerung zustande brachten, ohne sie ginge gar nichts. Und so konnte Tradition, die etwas mit Emotion zu tun hat auch den Begriff Heimat bewegen. Wie viele Menschen haben auf dieser Welt keine Heimat? – wir dürfen stolz sein auf unsere!“ Er wie auch alle anderen Redner dankten aber auch ganz besonders den Sponsoren, die ja nicht als selbstverständlich zu betrachten sind, denn „Ohne Geld ka Musi!“
Schon Univ. Prof. DI.Dr. Herbert Hiebler, der Präsident des Vereines hat in seiner Begrüßung und in seinem Baubericht, diese Tatsache betont. Er konnte unter den – trotz schlechtestem Wetter vielen Besucher, die sich in der Abstichhalle drängten neben Landtagspräsident Schrittwieser, auch Josef Straßberger (i.V.LH Stellv. Schützenhöfer), BRin Waltraut Hladny, LAbge Monika Kaufmann und Erich Prattes, Leobens Bürgermeister Konrad und die Kollegen von der Eisenstraße mit Stadt- und Gemeinderäten, Bezirkshauptmann HR Dr. Kreutzwiesner, den Rektor der Montanuniversität Leoben Dr. Wegscheider, die Vertreterin des Bundessozialamtes Irene Sacherer, und die Vertreter der Steir. Eisenstrasse, sowie Vorstandsdir. Willi Mautner (voestalpine) und die hohe Geistlichkeit herzlich willkommen heißen. Einen detaillierten Einblick in die von DDr. Sperl entwickelte Ausstellung um die Bedeutung von Erzherzog Johann für Vordernberg, aber auch für unbekanntere Fakten des Steirischen Prinzen bot dann der Ausstellungsorganisator, der abschließend auch durch diese führte. Die Klänge der Erzherzog-Johann-Trachtenkapelle Vordernberg und das bunte Bild der Berg- und Hüttenleute der Knappschaft Vordernberg rundete die Feier zur Eröffnung ab, in deren Mittelpunkt der Hydraulische Personenlift stand. ===kk===
Baubericht:
18. Jänner 2008 Beschluss zur Durchführung;
9. Juli 2008 Baubeginn :
Renovierung (Wasser, Strom, Kanalisation, Gesamtgestaltung) beider Vorplätze; Hydraulischer Personenaufzug für barrierefreien Zugang (Sonderlösung der Firma Thyssen-Krupp); Technik- und Lagerräume Ausbau; Kassa und Shop; Multimedia – Raum für Vorträge, Toilette- Anlagen; Archiv, Kohlboden und verschiedene Fenster und Türen; Erhaltung des Mauerwerkes (Denkmal geschützt).
Gesamtkosten (bisher) Euro 475.000; Davon 312.000 Euro durch Sponsoren und 163.000 (davon wieder 100.000 Hilfe durch Landeshauptmann Mag. Voves, sowie 50.000 vom Bundessozialamt) zuzüglich Euro 50.000 Eigenleistungen.
37 Firmen haben an dem Projekt so mitgewirkt, dass nur fünf Prozent des Voranschlages überschritten wurden, dafür und dem Kustos Dokulil gilt besonderer Dank – ebenso wie den Sponsoren: Böhler Uddeholm AG, Breitenfeld AG, Bundesdenkmalamt, EU – LEADER+, Land Steiermark, Marktgemeinde Vordernberg, ÖSTU Stettin, Siemens, Stadtgemeinde Leoben, ASMET (Eisenhütte Österreich), Thyssen Krupp Aufzüge, voestalpine AG und voestalpine Bahnsysteme.

















