Podiumsdiskussion in der Aula der Montanuni „Wirtschaftskrise - Wirtschaftszukunft"
23. Jan 2010/08:30/ Abgelegt
in:Lokal / Wirtschaft
Das Referat für
Bildung und Kultur der Stadtpfarre Leoben-St. Xaver hatte -
gemeinsam mit Mitveranstalter ÖH - an diesem Freitag zu einer
brandaktuellen Diskussion geladen. Der Einladung war eine
ansehnliche Schar gefolgt. Als Dikussionsleiter fungierte in
souveräner Manier Stadtpfarrer Msgr. Dr Markus J.
Plöbst.
Die
Diskutantenrunde war mit Univ. Prof,. Dr. Hubert Biedermann
(Vizerektor der Montanuni), Konsul KR Johannes Hornig, Frater David
Weindl (Stift Admont), Willibald Mautner (voestalpine Donawitz),
Gudrun Knorrek (Bezirksvorsteherin „Frau in der Wirtschaft"), Renè
Jonke (Kreditschutzverband von 1870) und Dir. Mag. Fasching
prominent und hochkarätig besetzt.
In der gleichen Reihenfolge stellte Dr. Plöbst die jeweiligen Fragen an die Diskutanten zur wirtschaftlichen Situation in ihren zuständigen Wirkungsfeldern. Dr. Biedermann merkte an, dass wir alle mit unserem Konsumverhalten auch im Kleinen Zeichen setzen können. Das Bildungssegment, das die Uni abdeckt, ist ein Motivator für die Studierenden. Absolventen sind erwiesenermaßen überall gefragt, auch in Krisenzeiten. Konsul Hornig behauptet mit seinem Unternehmen seinen Platz mit Qualitätsprodukten in der Kaffee- und Teebranche. Menschliche Unternehmensführung ist ein Gütezeichen der Firma Hornig.
Frater David Weindl stellte das Stift Admont als größten Arbeitgeber in der Region vor und sprach sich für autarke Energieversorgung. Holz als Grundstoff für HeizungFrater und Treibstoff, statt Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
Willibald Mautner widerlegte die These, dass die Firmen mehr auf Regionalität setzen sollen, indem er ausführte dass die voestalpine mit den Schienen und den Nahtlosrohren hauptsächlich auf den Export angewiesen ist, da der Binnenmarkt (ÖBB, OMV) natürlich zu klein ist Gudrun Knorrek merkte an, dass Frauen in immer größerem Maße in männerdominierten Betrieben ihren „Mann" stellen.
Renè Jonke vom Kreditschutzverband 1870 schilderte, dass gerade in Krisenzeiten die Bonität der Betriebe geprüft werden muß. Dir. Mag. Fasching von der österreichischen Nationalbank hob hervor, dass die Inflationsrate zur Zeit Null Prozent beträgt.
Im Schlußplädoyer betonten die Diskussionsteilnehmer, dass die Krise auch eine Chance bietet, aus Fehlern zu lernen. Möge das zarte Pflänzchen Aufschwung gedeihen. Sonja Hörl als Obfrau des Referates überreichte den Diskussionsteilnehmern ein Exemplar des jüngsten Buches unseres Pfarrers. Die freiwilligen Spenden fließen zur Gänze an die Restaurierung der Stadtpfarrkirche. Das Buffet wurde in bewährter Art von den Mitgliedern des Referates gestellt. Text: Herbert Tischhardt / Fotos: Sonja Hörl
In der gleichen Reihenfolge stellte Dr. Plöbst die jeweiligen Fragen an die Diskutanten zur wirtschaftlichen Situation in ihren zuständigen Wirkungsfeldern. Dr. Biedermann merkte an, dass wir alle mit unserem Konsumverhalten auch im Kleinen Zeichen setzen können. Das Bildungssegment, das die Uni abdeckt, ist ein Motivator für die Studierenden. Absolventen sind erwiesenermaßen überall gefragt, auch in Krisenzeiten. Konsul Hornig behauptet mit seinem Unternehmen seinen Platz mit Qualitätsprodukten in der Kaffee- und Teebranche. Menschliche Unternehmensführung ist ein Gütezeichen der Firma Hornig.
Frater David Weindl stellte das Stift Admont als größten Arbeitgeber in der Region vor und sprach sich für autarke Energieversorgung. Holz als Grundstoff für HeizungFrater und Treibstoff, statt Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
Willibald Mautner widerlegte die These, dass die Firmen mehr auf Regionalität setzen sollen, indem er ausführte dass die voestalpine mit den Schienen und den Nahtlosrohren hauptsächlich auf den Export angewiesen ist, da der Binnenmarkt (ÖBB, OMV) natürlich zu klein ist Gudrun Knorrek merkte an, dass Frauen in immer größerem Maße in männerdominierten Betrieben ihren „Mann" stellen.
Renè Jonke vom Kreditschutzverband 1870 schilderte, dass gerade in Krisenzeiten die Bonität der Betriebe geprüft werden muß. Dir. Mag. Fasching von der österreichischen Nationalbank hob hervor, dass die Inflationsrate zur Zeit Null Prozent beträgt.
Im Schlußplädoyer betonten die Diskussionsteilnehmer, dass die Krise auch eine Chance bietet, aus Fehlern zu lernen. Möge das zarte Pflänzchen Aufschwung gedeihen. Sonja Hörl als Obfrau des Referates überreichte den Diskussionsteilnehmern ein Exemplar des jüngsten Buches unseres Pfarrers. Die freiwilligen Spenden fließen zur Gänze an die Restaurierung der Stadtpfarrkirche. Das Buffet wurde in bewährter Art von den Mitgliedern des Referates gestellt. Text: Herbert Tischhardt / Fotos: Sonja Hörl



















