Ausstellung über den griechischen Berg Athos im Finanzamt Leoben
19. Jän 2012/08:25/ Abgelegt in:Lokal

Foto: Obmann der Personalvertretung des FA Leoben Hubert Demmerer (links) und Fotograf Franz Begus
Ein rundes Jubiläum feierte der Obmann der Personalvertretung des Finanzamtes Leoben, Hubert Demmerer, mit der Organisation der zehnten Ausstellung in der Ganggalerie des Hauses. So präsentiert der Handelsreisende Franz Begus Impressionen vom heiligen Berg Athos, dem dritten Finger auf der gleichnamigen griechischen Insel.
Obwohl der gebürtige 53-jährige Leobener seit mehreren Jahrzehnten fremde Kontinente bereist, um andere Kulturen kennen zu lernen, war diese Reise etwas Besonderes. Bekanntlich darf die Insel nur von Männern betreten werden und auch diese benötigen eine Art „Einreisevisum”, das man erst nach einem halben Jahr erhält.
Auf der 24 Kilometer langen und acht Kilometer breiten Insel lebten einst 40.000 Menschen, heute sind es ungefähr 2.000 Mönche, die in 20 Großklöstern und mehreren kleinen Niederlassungen die über 100 Jahre alte Tradition des Studiums und der Liturgie fortsetzen. Seit 1988 gehört der Berg Athos zum Weltkulturerbe.
Franz Begus bezeichnete den Berg mit seinen sonderbaren Bewohnen als einen Ort, an dem man Ruhe findet. „Man hat den Eindruck in einer anderen Welt zu sein, wenngleich man auch Mönche sieht, die mit einem Handy telefonieren”, so Begus. Ruhe zum Nachdenken, zur Auseinandersetzung mit sich selbst, zur Freude an der Natur, Ruhe die man später mitnehmen kann in den eigenen, weltlichen Alltag.
Die Uhren gehen anders und es wird die Uhrzeit ab dem Sonnenuntergang gemessen. Die ersten acht Stunden des Tages dienen der Ruhe, die zweiten dem Gebet und die dritten der Arbeit. Die Mahlzeit beginnt beim Klang eines Glöckchens, wenn sich der Abt anschickt, den ersten Bissen zu nehmen und endet, knapp zwölf Minuten später, wenn er die Gabel niederlegt.
Da die Mönche keine Freude haben, wenn sie Besucher fotografieren sehen, entstanden die Fotos - über 800 wurden für eine Multimediashow zusammengeschnitten - alle aus sicherere Deckung. Wee-
Auf der 24 Kilometer langen und acht Kilometer breiten Insel lebten einst 40.000 Menschen, heute sind es ungefähr 2.000 Mönche, die in 20 Großklöstern und mehreren kleinen Niederlassungen die über 100 Jahre alte Tradition des Studiums und der Liturgie fortsetzen. Seit 1988 gehört der Berg Athos zum Weltkulturerbe.
Franz Begus bezeichnete den Berg mit seinen sonderbaren Bewohnen als einen Ort, an dem man Ruhe findet. „Man hat den Eindruck in einer anderen Welt zu sein, wenngleich man auch Mönche sieht, die mit einem Handy telefonieren”, so Begus. Ruhe zum Nachdenken, zur Auseinandersetzung mit sich selbst, zur Freude an der Natur, Ruhe die man später mitnehmen kann in den eigenen, weltlichen Alltag.
Die Uhren gehen anders und es wird die Uhrzeit ab dem Sonnenuntergang gemessen. Die ersten acht Stunden des Tages dienen der Ruhe, die zweiten dem Gebet und die dritten der Arbeit. Die Mahlzeit beginnt beim Klang eines Glöckchens, wenn sich der Abt anschickt, den ersten Bissen zu nehmen und endet, knapp zwölf Minuten später, wenn er die Gabel niederlegt.
Da die Mönche keine Freude haben, wenn sie Besucher fotografieren sehen, entstanden die Fotos - über 800 wurden für eine Multimediashow zusammengeschnitten - alle aus sicherere Deckung. Wee-













