Neuer Bildband und Ausstellung widmen sich der Geschichte der Montanstadt | Bezirksnachrichten Leoben – Leoben-Prompt

Neuer Bildband und Ausstellung widmen sich der Geschichte der Montanstadt

le_buecher

Gestern wurde bereits die Dritte Neuauflage eines Leoben-Bildbands binnen 15 Jahren präsentiert. Aufgrund der nachvollziehbaren permanenten Veränderungen in der Stadt wird man der Autorin Susanne Leitner-Böchzelt recht geben, wenn sie sagt, dass es an der Zeit war ein Neues Buch aufzulegen. Zum Glück musste man nicht bei Null beginnen und konnte auf den Inhalten der vorangegangenen Erscheinungen aufbauen und so verkürzte sich der Prozess der Entwicklung und Gestaltung auf sechs Monate, wenngleich ich mir als visueller Typ und Grafikaffiner wünsche, bei einer neuerlichen Neuauflage doch etwas mehr Zeit zu investieren – Das Auge isst mit. Nichts desto trotz findet man viel Neues im aktuellen Bildband der Stadt Leoben. Erhältlich ist er ab sofort im MuseumsCenter und Buchhandlungen.

Doch das war noch nicht alles an Neuigkeiten in der gestrigen Pressekonferenz. Interessante Details zur wechselhaften und spannenden Geschichte der Stadt wird es von 5. Mai bis 30. September 2018 in der Ausstellung
„LE(O)BENSBILDER| LE(O)BENSSPUREN. Erlebe die Biografie (d)einer Stadt!“ zu sehen geben.

In dieser einmaligen Ausstellung in der Kunsthalle Leoben stehen die Menschen im Mittelpunkt; Frauen und Männer aus verschiedenen Bevölkerungsschichten, die die Entwicklung der Stadt beeinflusst haben. Handwerker, Händler, Eisen- und Stahlarbeiter haben Leoben zu dem gemacht, was es heute ist.

Für diese Ausstellung werden aber nicht nur die Lebensspuren dieser Menschen betrachtet, sondern auch ein Bild der Stadt anhand zahlreicher Ereignisse nachgezeichnet. Ereignisse, an die sich vielleicht noch einige erinnern können, aber auch solche, die man nur mehr aus Erzählungen oder aus der Geschichte kennt. Kulturreferent Mag. Johannes Gsaxner sieht in der Ausstellung die Möglichkeit, sich ganz individuell mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen: „Die Ausstellung ist auch für mich ganz persönlich ein Erlebnis, da ich mich seit Kindheitstagen für Geschichte und Kultur von Leoben begeistere. Die Schau wird für viele Menschen ein Anreiz sein, sich intensiver mit unserer Heimatstadt zu beschäftigen und zu erkennen, dass wir auf sie stolz sein und mit Optimismus in die Zukunft blicken können!“

Anhand zahlreicher Objekte und zeithistorischer Dokumente, wie Zeitungen, Fotos oder Filme, aus dem reichen Fundus des MuseumsCenters Leoben wird ein Blick auf die Geschichte der Stadt geworfen, der vor allem die Sozialgeschichte im Fokus hat.

Mitmachen: Die Ausstellung soll die Besucher durch ihre Inhalte und eine außergewöhnliche Konzeption zum Mitmachen und Nachdenken anregen. Sie soll zum Gedankenaustausch zwischen den Generationen führen und die Menschen ins Gespräch bringen.

Wer also daran interessiert ist, wie sich das Aussehen der Stadt verändert hat; wann es die erste Straßenbeleuchtung gab, was eine Bürgerwohnung einst von einer Arbeiterwohnung unterschieden hat, ab wann es die erste Bahnstrecke nach Leoben gab und vieles andere mehr, der wird in dieser Ausstellung wohl die Antworten darauf finden.

Mit zahlreichen Begleitveranstaltungen und einem umfangreichen museumspädagogischen Programm sowie durch die Einbindung von Künstlerinnen und Künstlern, Vereinen und Schulen wirkt diese Ausstellung Identität stiftend. „Sie ist als Bereicherung für die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Stadt zu sehen und richtet sich gleichermaßen an alle Generationen“, formuliert Bürgermeister Kurt Wallner das Ziel der Ausstellung.

Zur Datenschutzerklärung


Werbung

Werbung

Werbung

Werbung
-----------------------------------------------------
Partner:



  
-----------------------------------------------------
Medieninhaber und Herausgeber:
Thomas Kovacsics
Einzelunternehmen
Strechau 10
8786 Rottenmann
Tel.: 0699 / 121 46 477
Email: Einfach hier klicken!
UID: ATU 57678427



-----------------------------------------------------