Das war der Ball der Steiermärker 2010
23. Jan 2010/18:39/ Abgelegt
in:Über die Grenzen
/ Kultur
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steirischer Hand war am Freitag Abend das Parkhotel Schönbrunn in
Wien. Der Grund war der „Ball der Steiermärker in Wien", wofür
heuer die 19 Gemeinden des Bezirkes Leoben den Ehrenschutz
übernahmen. „Was die Türken nicht geschafft haben,..." meinte
angesichts der 750 köpfigen Invasion der Leobener über den
Semmering Ballkoordinator Bezirkshauptmann Walter Kreutzwiesner.
Ganz nach dem Motto „wenn Leoben draufsteht, dann ist auch Leoben
drin", war wirklich alles echt steirisch.
Das begann schon
mit der Damenspende, für die Vizebürgermeisterin Eva Lipp mit zehn
Damen gut 600 Lebkuchenherzen mit den Leobener Kennzeichen LE, LN,
sowie den Logos vom Schwammerlturm, Gösser und dem Erzberg gebacken
hat. Toll geschmeckt hat den Ballgästen, ob Wienern oder Leobenern
erwartungsgemäß die würzigen Neuheiten Bierwürstel und
Bierleberkäse. Dazu natürlich anlässlich 150 Jahre Gösser Bier, das
dafür eigens gebraute „Jubiläumsbier", das beinahe zeitgleich in
Kitzbühel beim Hahnenkammrennen auch beim Steirerball angeschlagen
wurde. Landeshauptmann Franz Voves, assistiert von Landesrat Hans
Seitinger, hatte dazu die Ehre. Lags am glitschigen Wiener Parkett
oder waren die Voves-Schläge zu sanft? Es spritzte fürchterlich,
sodass das Putzpersonal des Hotels mit dem Aufwischen des
Parkettbodens alle Hände voll zu tun hatte. Zum Glück gab`s aber
für Voves und Seitinger vorsorglich große Schürzen.
Beim Bier handelt es sich laut Braumeister Andreas Werner um ein dunkles Zwickel, wo neben Gersten- und Weizenmalz auch Roggenmalz drinnen ist. Das etwas stärkere Bier mit 5,6 Prozent Alkohol wird es das ganze Jubiläumsjahr über aus dem Fass in der Gastronomie in ganz Österreich geben. Und da es jedem so gut schmeckte, ist leicht möglich, dass die geplanten eine Million Krügerl nicht reichen wird. Aber man kann ja noch rechtzeitig nachbrauen, denn in sechs Wochen ist der edle Gerstensaft ja bereits trinkfertig. Rund um den Bieranstich verriet Braumeister Werner noch, dass es am 26. Juni in der Brauerei Göss einen „Tag der offenen Tür" geben wird, mit einem tollen Musikprogramm, wie man es in Leoben halt so gewohnt ist.
Unter dem kirchlichen Segen von oben - Dechant Max Tödtling war natürlich mit von der Partie - konnte nichts schiefgehen. So konnten sich Protektor Franz Harnoncourt-Unverzagt und der Obmann des Vereins der Steiermärker in Wien, Johann Auer, ein gebürtiger Hieflauer, über die Anwesenheit jeder Menge Ehrengäste freuen. Es wäre zwar leichter, nur die zu nennen, die nicht anwesend waren, dennoch sollen aber neben den schon erwähnten noch einige verraten werden: Bundesrat Waltraut Hladny, Nabg. Andrea Gessl-Ranftl, Gösser-Bierbotschafter des Jahres 2009 Leobens Bürgermeister Matthias Konrad mit fast allen seinen Kollegen aus den 19 Gemeinden, sowie Wolfgang Thierrichter, der Murauer Bezikshauptmann mit Leobener Wurzeln und der oberste „Trachtler" Österreichs, der Präsident des Bundes Österreichischer Trachten- und Heimatvereine Friedrich Stradner. Dieser konnte mit den Darbietungen seiner Volkstanzgruppen des Obersteirischen Trachtenverbandes sehr zufrieden sein, die u.a. auch für den Russentanz und die Mitternachtseinlage, einen Reiftanz verantwortlichen waren.
Für die entsprechende (Tanz-)Musik sorgten knapp 100 Blasmusiker des Bezirksorchesters, dann noch die Eiserne Murtal „Blas" und die „Big Band Trofaiach". Zu späterer Stunde u.a. noch gesichtet Rektor Wolfhard Wegscheider, der direkt vom Ball der Uni für Bodenkultur kam und Leobens Kulturstadtrat Franz Valland.
„Bleibt nur zu hoffen, dass den Wienern alles ganz besonders gut gefallen und geschmeckt hat, damit sie dann vermehrt in unsere Tourismusregion auf Urlaub kommen" meinten Bezirkshauptmann Walter Kreutzwiesner und Bürgermeister Matthias Konrad beim Ballende sichtlich erschöpft, aber auch erleichtert. Wee-
Beim Bier handelt es sich laut Braumeister Andreas Werner um ein dunkles Zwickel, wo neben Gersten- und Weizenmalz auch Roggenmalz drinnen ist. Das etwas stärkere Bier mit 5,6 Prozent Alkohol wird es das ganze Jubiläumsjahr über aus dem Fass in der Gastronomie in ganz Österreich geben. Und da es jedem so gut schmeckte, ist leicht möglich, dass die geplanten eine Million Krügerl nicht reichen wird. Aber man kann ja noch rechtzeitig nachbrauen, denn in sechs Wochen ist der edle Gerstensaft ja bereits trinkfertig. Rund um den Bieranstich verriet Braumeister Werner noch, dass es am 26. Juni in der Brauerei Göss einen „Tag der offenen Tür" geben wird, mit einem tollen Musikprogramm, wie man es in Leoben halt so gewohnt ist.
Unter dem kirchlichen Segen von oben - Dechant Max Tödtling war natürlich mit von der Partie - konnte nichts schiefgehen. So konnten sich Protektor Franz Harnoncourt-Unverzagt und der Obmann des Vereins der Steiermärker in Wien, Johann Auer, ein gebürtiger Hieflauer, über die Anwesenheit jeder Menge Ehrengäste freuen. Es wäre zwar leichter, nur die zu nennen, die nicht anwesend waren, dennoch sollen aber neben den schon erwähnten noch einige verraten werden: Bundesrat Waltraut Hladny, Nabg. Andrea Gessl-Ranftl, Gösser-Bierbotschafter des Jahres 2009 Leobens Bürgermeister Matthias Konrad mit fast allen seinen Kollegen aus den 19 Gemeinden, sowie Wolfgang Thierrichter, der Murauer Bezikshauptmann mit Leobener Wurzeln und der oberste „Trachtler" Österreichs, der Präsident des Bundes Österreichischer Trachten- und Heimatvereine Friedrich Stradner. Dieser konnte mit den Darbietungen seiner Volkstanzgruppen des Obersteirischen Trachtenverbandes sehr zufrieden sein, die u.a. auch für den Russentanz und die Mitternachtseinlage, einen Reiftanz verantwortlichen waren.
Für die entsprechende (Tanz-)Musik sorgten knapp 100 Blasmusiker des Bezirksorchesters, dann noch die Eiserne Murtal „Blas" und die „Big Band Trofaiach". Zu späterer Stunde u.a. noch gesichtet Rektor Wolfhard Wegscheider, der direkt vom Ball der Uni für Bodenkultur kam und Leobens Kulturstadtrat Franz Valland.
„Bleibt nur zu hoffen, dass den Wienern alles ganz besonders gut gefallen und geschmeckt hat, damit sie dann vermehrt in unsere Tourismusregion auf Urlaub kommen" meinten Bezirkshauptmann Walter Kreutzwiesner und Bürgermeister Matthias Konrad beim Ballende sichtlich erschöpft, aber auch erleichtert. Wee-



















