13.Intern. Sommerphilharmonie Leoben:
„Die Russische Seele“ mit den Pannoniern!
29. Jul 2009/07:12/ Abgelegt in:Kultur
Dass man schon zusätzliche Sitze weit vor Beginn des Abschlusskonzertes der Pannonischen Philharmonie im Kapuzinerhof des LCS installieren musste, war wohl der beste Hinweis für den Ruf, den diese sommerliche Veranstaltungsreihe von Leoben weit über die engeren Grenzen hinaus gewonnen hat.
Das feine Gespür für diese außergewöhnlichen Abend hat die Besucher nicht getäuscht. „Durch Nacht zum Licht im Klange der Sinfonie“ war wohl der treffendste Leitsatz, der vom Beginn an über den fünf Konzertabend stand, denn von Haydn zum Auftakt, über Beethoven bis Tschaikowski erlebte man Dank des großen Verständnisses der Verantwortlichen für das Leobener Kulturgeschehen mit der Pannonischen Philharmonie unter der künstlerischen Leitung Prof. Alois J. Hochstrasser ein „classicfestival“, um das andere und größere Festspielorte Leoben sicher beneiden konnten.
Eröffnet wurde dieser eindrucksvolle Ausklang mit der sinfonischen Suite „Scheherazade“von Nikolai Andrejewitsch Rimski–Korsakow. Abgesehen davon, dass es vielleicht sein wirkungsvollstes und erfolgreichstes Orchesterwerk darstellt, bezauberte diese Darbietung durch die Persönlichkeit von Agnes Soltesz (Violine) als Solistin. Die Verinnerlichung, mit der die erste Konzertmeisterin der Budapester Staatsoper gestaltete, war ein Schweben in besonderen Sphären. Auch das Solofagott, die Harfenklänge und das sensible Cello seien nicht vergessen!
Im zweiten Werk des Abends erlebte man in der 5. Sinfonie in e-moll von Pjotr Iljitsch Tschaikowski aufwühlende unprogrammatische Musik, die trotz westlicher Form von russischem Geist erfüllt war. Beeindruckend erklang Tschaikowski wie er wirklich war – „Künstler und nicht gekünstelt“, wie es Laroche vorhersagte, Russe - aber ohne Zwänge! Fasziniernd wie das Orchester mit seinem Dirigenten das „Schicksalhafte“ , das sich von der Einleitung bis ins Finale durch alle Sätze zog, ausprägte- dazu neben allen Klagen und Zweifel im zweiten Satz der Traum vom Glück und der lyrische Klang der ersten Geigen im Walzerthema! Langsam erst fand sich das Publikum nach dem triumphalen Marsch zum Ausklang zu jubelndem Schlussbeifall. ===Kl.K===
Eröffnet wurde dieser eindrucksvolle Ausklang mit der sinfonischen Suite „Scheherazade“von Nikolai Andrejewitsch Rimski–Korsakow. Abgesehen davon, dass es vielleicht sein wirkungsvollstes und erfolgreichstes Orchesterwerk darstellt, bezauberte diese Darbietung durch die Persönlichkeit von Agnes Soltesz (Violine) als Solistin. Die Verinnerlichung, mit der die erste Konzertmeisterin der Budapester Staatsoper gestaltete, war ein Schweben in besonderen Sphären. Auch das Solofagott, die Harfenklänge und das sensible Cello seien nicht vergessen!
Im zweiten Werk des Abends erlebte man in der 5. Sinfonie in e-moll von Pjotr Iljitsch Tschaikowski aufwühlende unprogrammatische Musik, die trotz westlicher Form von russischem Geist erfüllt war. Beeindruckend erklang Tschaikowski wie er wirklich war – „Künstler und nicht gekünstelt“, wie es Laroche vorhersagte, Russe - aber ohne Zwänge! Fasziniernd wie das Orchester mit seinem Dirigenten das „Schicksalhafte“ , das sich von der Einleitung bis ins Finale durch alle Sätze zog, ausprägte- dazu neben allen Klagen und Zweifel im zweiten Satz der Traum vom Glück und der lyrische Klang der ersten Geigen im Walzerthema! Langsam erst fand sich das Publikum nach dem triumphalen Marsch zum Ausklang zu jubelndem Schlussbeifall. ===Kl.K===

















