Leoben eröffnet Stadtlabor | Bezirksnachrichten Leoben – Leoben-Prompt

Leoben eröffnet Stadtlabor

Die Stadt Leoben beschreitet innovative Wege – auch in Bezug auf Bürgerbeteiligung. Mit dem Stadtlabor („City Lab“) in der Sauraugasse 4 bietet man nun die Chance für eine aktive Teilnahme an Partizipationsprozessen. Zeitgleich gehen unter dem Motto „Lust auf Leoben“ eine Beteiligungsplattform und eine neue Facebook-Seite online.
Beteiligung von Stakeholdern – allen voran der Zivilgesellschaft – ist vor allem in größeren Kommunen nicht mehr wegzudenken. Der Begriff der Beteiligung wird jedoch differenziert betrachtet und die Wahl der Beteiligungsformate ist unterschiedlich. „Politik und Verwaltung in Leoben haben sich zu einer integrativen und nachhaltigen Stadtentwicklung bekannt. So wollen wir noch mehr Lust auf Leoben erzeugen und es gilt neue Wege zu gehen“, sagt Leobens Bürgermeister Kurt Wallner anlässlich der Eröffnung des Stadtlabors.

Die Verantwortlichen in Leoben sind der Meinung, dass eine nachhaltige Stadtentwicklung nur unter Einbindung der Bürgerinnen und Bürger funktionieren kann. „Die Stadt Leoben hat bereits im Jahr 2000 eine Leitbildentwicklung mit einer groß angelegten Stakeholder-Beteiligung durchgeführt. Dies wurde im Jahr 2007 bei einem Leitbildreview wiederholt. Andere Beteiligungsformate, wie beispielsweise „Open Space“-Konferenzen, Ideen- und Stadtteilwerkstätten oder projektbezogene Informationsveranstaltungen mit der Möglichkeit zur Beteiligung wurden bei Stadtentwicklungsprojekten durchgeführt“, erläutert Stadtamtsdirektor Wolfgang Domian.

Die Stadt Leoben hat sich intensiv in zwei Projekten mit dem Thema „Beteiligung“ auseinandergesetzt. Im JPI URBAN EUROPE Projekt „URB@Exp“ und vom Klimafonds geförderten Smart Cities Projekt „Learning Lab Leoben Ost“. Beide Projekte haben das Ziel, die Beteiligungsmöglichkeiten in Leoben auszubauen und zwar durch die Einrichtung eines physischen Raums, einem sogenannten Stadtlabor („City Lab“) und zeitgleich im Online-Bereich.

Gemeinsam mit den Universitäten Graz, Maastricht, Malmö und Lund sowie den Städten Graz, Maastricht, Malmö, Antwerpen und dem Institut „Pantopicon“ werden Leitlinien zur Einrichtung von „City Labs“ auf wissenschaftlicher Basis ausgearbeitet und zugleich ein „Tool Kit“ für eine erfolgreiche Implementierung eines Stadtlabors konzipiert.

„City Labs haben sich in zahlreichen europäischen Städten bereits als effektives Instrument für eine integrative Stadtentwicklung herauskristallisiert. Die urbanen Labore können als öffentlich, niederschwellig zugängliche Begegnungsorte gesehen werden, in denen von unterschiedlichen AkteurInnen Visionen und Strategien für Entwicklungsprojekte konzipiert werden“, meint Univ.-Prof. Dr. Friedrich Zimmermann vom Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz.

Parallel dazu hat die Stadt Leoben im Smart Cities Projekt „Learning Lab Leoben Ost“ gemeinsam mit den Projektpartnern (Department für Raumplanung, TU Wien, Büro Kampus, Grazer Energieagentur, Firma Kohlbacher) eine virtuelle Beteiligungsplattform entworfen. Unter www.lust-auf-leoben.at bietet sie die Möglichkeit Informationen über Projekte und Vorhaben abzurufen, Ideen zu bestimmten Projekten einzubringen und eingebrachte Vorschläge zu kommentieren und zu bewerten. Die auf der Beteiligungsplattform eingebrachten Vorschläge und Ideen können wiederum in den Räumlichkeiten des City Labs diskutiert und visualisiert werden. www.lust-auf-leoben.at / facebook.com/stadtleoben



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